
Nach Kritik und einer parlamentarischen Untersuchung gab Farage seinen Sitz auf, um ihn sich in einer Nachwahl neu zu holen. Wegen einer Drohung blieb er der Verkündung fern.
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Die Nachwahl wurde ausgelöst, nachdem Nigel Farage seinen Parlamentssitz im Zuge einer Untersuchung wegen eines Geldgeschenks in Höhe von fünf Millionen Pfund aufgab.
Schon vor der Verkündung seines Sieges erklärte sich Farage zum klaren Gewinner. Der offiziellen Veranstaltung, bei der das Ergebnis verkündet wurde, blieb er allerdings fern. Seinen Angaben zufolge informierte ihn die örtliche Polizei über eine geplante Kampagne gegen ihn, ein Reform-Sprecher sprach laut BBC gar von einer »glaubwürdigen Drohung«.
Umstrittenes Geldgeschenk erhalten
Ausgelöst wurde die Nachwahl von Farage selbst. Erst vor wenigen Wochen gab der auch als »Mr Brexit« bekannte Politiker seinen Parlamentssitz in einem politischen Stunt ab. Zuvor war er unter anderem wegen eines umstrittenen Geldgeschenks in die Schlagzeilen und schließlich in den Fokus einer parlamentarischen Untersuchung geraten.
Wie der »Guardian« zuletzt enthüllte, erhielt Farage kurz vor seiner Wahl zum Abgeordneten im Jahr 2024 ein Geldgeschenk in Höhe von fünf Millionen Pfund (rund 5,9 Millionen Euro), das er nicht als Spende deklariert hatte. Seinen Angaben nach handelte es sich um ein persönliches Geschenk ohne Bedingungen. Der Vorgang wurde vom Beauftragten für parlamentarische Standards untersucht. Nach Farages Abgang wurde die Untersuchung jedoch ausgesetzt. Die Wählerinnen und Wähler sollten über sein Handeln entscheiden, sagte er vor wenigen Wochen bei seinem Rücktritt.
Wahlkampf hatte sich zur Farce entwickelt
Farage hatte die Nachwahl als Duell zwischen den Wählern und dem politischen Establishment zu inszenieren versucht. Entwickelt hatte sich der Wahlkampf jedoch zu einer regelrechten Farce. Alle großen Parteien verzichteten aus Protest darauf, einen Kandidaten oder eine Kandidatin aufzustellen, und warfen ihm ein Ablenkungsmanöver vor. Die Untersuchung gegen Farage wird britischen Medienberichten zufolge mit seinem Einzug ins Unterhaus aller Voraussicht nach wieder aufgenommen.
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Wiederaufnahme der parlamentarischen Untersuchung gegen Farage im Unterhaus
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