Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiens Börsen uneins – KI-Sorgen belasten Japan, China im Plus
Quick Look
- Die asiatischen Aktienmärkte starteten schwach in die Woche aufgrund von Sorgen über hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz und Zinssorgen, während überraschend starkes Wirtschaftswachstum aus China die Verluste begrenzte.
- Der Nikkei-Index in Tokio fiel um 1,2 Prozent, während der Shanghai- und CSI-300-Index leicht zulegten.
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Why It Matters
Anleger zeigen gemischte Reaktionen auf die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz, während sie gleichzeitig auf Zinssignale und die bevorstehenden Bilanzen großer US-Technologieunternehmen warten.
Anleger zweifeln, ob die Einnahmen aus künstlicher Intelligenz die Investitionen rechtfertigen. Zudem rücken Zinssignale und die anstehenden Bilanzen der US-Technologiekonzerne in den Fokus.
Die Anleger schwanken zwischen Inflations- und Wachstumssorgen. Foto: dpa
Singapur/Peking/Tokio. Sorgen um die immensen Kosten für Künstliche Intelligenz (KI) haben die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenstart belastet, während überraschend starke Wirtschaftsdaten aus China die Verluste eingedämmt haben. Die japanische Börse hat am Montag schwächer tendiert.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,2 Prozent auf 64.534 Punkte nach
Der breiter gefasste Topix notierte 0,4 Prozent niedriger bei 4.050 Zählern.
Die Börse Shanghai gewann hingegen 0,3 Prozent auf 3.728 Punkte.
Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen stieg um 0,4 Prozent auf 4.186 Punkte.
In Japan drückten schwache Vorgaben der Wall Street und Zinssorgen die Kurse von Technologieunternehmen. Notenbankchef Kazuo Ueda signalisierte, dass die Kerninflation nahe dem Zielwert von zwei Prozent liege und die starke KI-Nachfrage den Preisdruck erhöhe. „Während chipbezogene Aktien den Index nach unten ziehen, dürften Käufe von Substanz- und defensiven Werten den Markt stützen“, erklärte Analyst Yuta Okamoto von Tokai Tokyo.
Zu den größten Verlierern zählten Taiyo Yuden mit einem Minus von 7,42 Prozent sowie Sumitomo Electric und Sumco, die knapp sechs Prozent abgaben. Gefragt waren dagegen Toho mit einem Plus von 3,64 Prozent, Baycurrent und Aeon.
In China sorgte das Wirtschaftswachstum für Erleichterung: Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal um 4,5 Prozent und übertraf damit die Erwartungen, was den Druck auf die Regierung in Peking verringert, weitere aggressive Konjunkturpakete aufzulegen.
Dennoch blieb die Stimmung angesichts der anstehenden US-Bilanzen von Tech-Giganten gedämpft. „Investoren sorgen sich schon lange, dass die KI-Einnahmen nicht ausreichen werden, um die massiven Vorabinvestitionen wieder hereinzuholen“, sagte Ökonom My Bui vom Vermögensverwalter AMP. Steigende Finanzierungskosten machten es zudem schwerer, den Ausbau der KI-Infrastruktur aufrechtzuerhalten.
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Die bevorstehenden Bilanzen der US-Technologiekonzerne werden kurzfristig Einfluss auf die asiatischen Aktienmärkte nehmen.
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Open Questions
- Wann werden die KI-Investitionen ausreichende Rückflüsse generieren?
- Wie werden die US-Notenbanken auf die Inflationssignale reagieren?
- Welche konkreten Auswirkungen werden die bevorstehenden Tech-Bilanzen auf die Märkte haben?







