
Hegemann und Nagel erhalten Auszeichnung für Methode zur Steuerung von Zellen mittels Licht
Die Forscher Hegemann und Nagel erhalten zusammen mit einem weiteren Wissenschaftler den Nobelpreis für Medizin für die Entwicklung der Optogenetik, einer Methode zur präzisen Steuerung von Neuronen mittels Licht.
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Der Nobelpreis für Medizin eröffnet traditionell die Bekanntgabe der jährlichen Nobelpreisträger in Stockholm und Oslo.
Hegemann forscht an der Humboldt-Universität Berlin, Nagel an der Universität Würzburg. Die Forscher erhalten jeweils ein Drittel des Preisgelds von umgerechnet rund einer Million Euro. „Die Optogenetik bietet Möglichkeiten, das Gehirn auf eine Weise zu kartieren, von der wir früher nur träumen konnten“, erläuterte der Vorsitzende des Nobelkomitees Per Svenningsson.
Optogenetik ist eine Methode, mit der sich Zellen - meist Neuronen - mithilfe von Licht präzise ein- oder ausschalten lassen. Sie kombiniert genetische und optische Techniken, um in lebendem Gewebe gezielt zelluläre Aktivität zu steuern. Der Nobelversammlung zufolge lässt sich durch Optogenetik zeigen, wie Nervenzellen im lebenden Gehirn Erinnerungen, Gefühle und Verhaltensweisen prägen. Die Preisträger hätten den Grundstein für eine neue Ära in den Neurowissenschaften gelegt. Mittlerweile lässt sich das Verfahren bereits therapeutisch nutzen - etwa in der Augenmedizin.
Weitere Preise folgen im Laufe der Woche
Die Auszeichnung markiert den Beginn einer Woche, in der in Stockholm und Oslo die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger verkündet werden. Außerdem werden die Nobelpreise für Physik (6.10.), Chemie (7.10.), Literatur (8.10.), Frieden (9.10.) bekanntgegeben. Am Montag kommender Woche folgt der Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften (12.10.). Letzterer wird erst seit 1969 verliehen und geht als einziger der Preise nicht auf den schwedischen Industriellen und Dynamit-Erfinder Alfred Nobel zurück.
Die übrigen Preise feiern in diesem Jahr einen besonderen Geburtstag: Sie werden 125 Jahre alt. 1901, fünf Jahre nach dem Tod des Preisstifters Alfred Nobel, wurden die Auszeichnungen zum ersten Mal vergeben.
2025 hatten sich mit Mary Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi drei Wissenschaftler aus Japan und den USA den Nobelpreis für Medizin für ihre Forschung zum Immunsystem geteilt. Ihre Entdeckungen helfen bei der Entwicklung neuer Therapien.
Dotiert sind die begehrten Auszeichnungen in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen – umgerechnet rund einer Million Euro – pro Preiskategorie. Überreicht werden sie am Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, dem 10. Dezember, in Stockholm und Oslo.
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Bekanntgabe weiterer Nobelpreisträger im Laufe der Woche
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The 2026 Nobel Prize in Medicine goes to the German researchers Peter Hegemann and Georg Nagel and the American Karl Deisseroth for their groundbreaking discoveries in the field of optogenetics.

The Nobel Prize for Medicine goes to the Germans Peter Hegemann and Georg Nagel and the US researcher Karl Deisseroth for the discovery and development of optogenetics.
The Nobel Prize in Medicine goes to the Germans Peter Hegemann and Georg Nagel and the US researcher Karl Deisseroth. They are being recognized for their discoveries in optogenetics, which allows nerve cells to be controlled by light.

The Nobel Prize in Medicine goes to the German researchers Peter Hegemann and Georg Nagel and the American Karl Deisseroth for discoveries in optogenetics.
The Nobel Prize in Medicine goes to two German optogenetics and a US researcher. This marks the start of this year's Nobel Prize week, in which the winners in six categories will be announced by next Monday.
In the northern Italian coastal region near Venice, researchers have discovered a huge underground freshwater deposit the size of Lake Garda. The storage could help tackle future water crises in agriculture.