Oliver Zeidler verteidigt WM-Titel im Einer
Der Deutsche Ruderverband sichert sich bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam mehrere Medaillen, darunter Gold für Zeidler und das Para-Duo Marchand/Luz.
Quick Look
- Oliver Zeidler hat seinen WM-Titel im Einer auf der Regattastrecke Bosbaan in Amsterdam erfolgreich verteidigt.
- Neben Zeidlers Goldmedaille erzielten auch weitere deutsche Ruderer, darunter das Para-Duo Marchand und Luz, Podiumsplätze bei den Weltmeisterschaften.
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Why It Matters
Die Ruder-Weltmeisterschaften finden auf der Regattastrecke Bosbaan in Amsterdam statt. Das Event war kurzzeitig durch Gewitter und Starkregen unterbrochen.
Mit einem souveränen Sieg hat Oliver Zeidler seinen WM-Titel im Einer erfolgreich verteidigt und dem Deutschen Ruderverband (DRV) eine weitere Goldmedaille beschert. Auf der Regattastrecke Bosbaan in Amsterdam setzte sich der 30 Jahre alte Olympiasieger von Paris am Sonntag mit 6:35,22 Minuten souverän gegen den Zweitplatzierten Jauhen Salaty aus Belarus durch. Dritter wurde der Norweger Jonas Slettemark Juel. Für Zeidler war es der mittlerweile vierte WM-Titel und die dritte Goldmedaille für den DRV in Amsterdam.
Zuvor hatten am Freitagabend auch die Para-Ruderin Kathrin Marchand und ihr Partner Valentin Luz ihren WM-Titel im PR3-Mixed-Doppelzweier erfolgreich verteidigt. „Es war echt gutes Wasser, aber wegen des Schiebewindes reichte es nicht für eine Weltbestzeit“, sagte Marchand gegenüber der F.A.Z. nach ihrem Sieg zu den schwierigen Wetterbedingungen vor Ort. Kurz vor dem Start hatten Gewitter und Starkregen für eine einstündige Unterbrechung des Rennbetriebs gesorgt.
Einen Tag vorher war im Para-Boot den Europameistern Jasmina Bier und Paul Umbach im PR2-Mixed-Doppelzweier dank eines sehenswerten Schlussspurts mit ihrem WM-Gold ein Überraschungserfolg gegen Titelverteidiger China gelungen.
Für weiteres deutsches Edelmetall sorgte zudem am Samstag auch der deutsche Doppelvierer der Männer. Marc Weber, Felix Heinrich, Jonas Gelsen und Ole Hohensee sicherten sich Platz zwei, nachdem sie bei der EM im italienischen Varese noch ganz oben auf dem Podest gestanden hatten. In Amsterdam musste sich das Quartett lediglich Italien geschlagen geben.
Ebenfalls Silber gab es beim nicht olympischen Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier für Maximilian Rühling und Naveen Shah hinter Usbekistan. Der Deutschland-Achter musste sich im hochkarätigen Finale mit einem vierten Platz begnügen und verpasste Bronze nur knapp. Die Podestplätze gingen an Weltmeister Niederlande, dicht gefolgt von Großbritannien und den drittplatzierten Australiern.




