
Die Blockade der Straße von Hormus führt zu einem massiven Angebotsschock und treibt die Preise. Schwellenländer greifen zu drastischen Sparmaßnahmen.
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Die Blockade der Straße von Hormus hat zu einem massiven Wegfall des Ölangebots von zehn Millionen Barrel pro Tag geführt.
Frankfurt. Die Blockade der Straße von Hormus hat zu einem massiven Angebotsschock geführt. Durchschnittlich zehn Millionen Barrel (je 159 Liter) Ölangebot fielen pro Tag weg. Die Preise stiegen massiv – und die Konsumenten reagierten entsprechend: Auch die Nachfrage fiel.
In einigen Schwellenländern wurden Energiesparmaßnahmen eingeführt, wie der „Energy Crisis Policy Response Tracker“ der Internationalen Energieagentur (IEA) zeigt. So haben etwa in Bangladesch Universitäten geschlossen und die Kraftstoffzuteilung für Autofahrer ist begrenzt. In Mauretanien dürfen Autos zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens nicht fahren. In Sri Lanka dürfen Büros nicht mehr auf unter 26 Grad Celsius heruntergekühlt werden.
Es sind Maßnahmen, die an die Coronapandemie oder die Energiekrise in Europa nach Ausbruch des Ukrainekriegs erinnern. In beiden Fällen kehrten die Verbraucher weitgehend zu ihren vorherigen Verhaltensweisen zurück. Wird das bei der Ölnachfrage auch der Fall sein?

Der deutsche Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg beliefert von seinem Werk in Vietnam aus US-Tech-Konzerne wie Amazon. Die Produktion in der Provinz Dong Nai dient dazu, die Abhängigkeit von China zu reduzieren und den Export in die USA zu erleichtern.

Ralf Damde, Betriebsratschef bei DB Regio, kritisiert das Konzept der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn. Er bemängelt hohe Kosten, den Austausch funktionstüchtiger Bauteile und die Beschäftigungslage der Mitarbeiter während der monatelangen Vollsperrungen.

Nach einem Urteil des US Supreme Court gegen Trumps Zollpolitik erhalten deutsche Unternehmen wie DHL und Siemens Healthineers Rückerstattungen in Millionenhöhe. Insgesamt wurden weltweit 81,3 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt.

Die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen stiegen auf 5,31 Prozent, den höchsten Stand seit 2007. Finanzminister Scott Bessent plant Interventionen durch Umschuldung, um steigende Kreditkosten und konjunkturelle Belastungen zu begrenzen.

Nach einer enttäuschenden Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands aufgrund von Hitze und Trockenheit erwarten Experten keine Versorgungsengpässe in deutschen Supermärkten. Verbraucher müssen sich jedoch auf steigende Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln einstellen.

Tatjana Kim, Gründerin des russischen Onlinehändlers Wildberries, steht im Zentrum eines Machtkampfes. Der Artikel beleuchtet ihren Aufstieg zur reichsten Frau Russlands und die aktuellen Herausforderungen für ihr E-Commerce-Imperium.