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OpenAI: Ingenieur soll Abhörgerät bei Führung installiert haben – Festnahme
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Spiegel Netzwelt1 hour agoCrime1 min readGermanyView translation

OpenAI: Ingenieur soll Abhörgerät bei Führung installiert haben – Festnahme

Quick Look

  • Ein ehemaliger OpenAI-Ingenieur wurde in San Francisco festgenommen, nachdem ein verstecktes Aufnahmegerät in einem Konferenzraum entdeckt wurde.
  • Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von über 250.000 US-Dollar.
  • Das Gerät war im USB-Anschluss eines Fernsehers versteckt und enthielt verschlüsselte Daten.

AI-generated summary

Why It Matters

Ein ehemaliger OpenAI-Ingenieur wurde verdächtigt, ein verstecktes Aufnahmegerät in einem Konferenzraum platziert zu haben, um vertrauliche Gespräche abzuhören. Das Gerät wurde im USB-Anschluss eines Fernsehers gefunden und war in Toilettenpapier versteckt.

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Er wurde festgenommen, im Fall einer Verurteilung drohten ihm bis zu fünf Jahre Haft. Auch eine Geldstrafe über 250.000 US-Dollar steht im Raum. A. war den Angaben zufolge schon am 9. Oktober festgenommen worden und erschien am Dienstag vor einem Bundesrichter in San Francisco.

Laut Gerichtsunterlagen war das Gerät am 30. September entdeckt worden. Es steckte im USB-Anschluss eines Fernsehers und war in Toilettenpapier versteckt. Zwei Tage zuvor soll es dort angebracht worden sein. Der Inhalt des Geräts war verschlüsselt. In einer Tasche, die A. in den Firmenräumen zurückgelassen hatte, wurde demnach ein ähnliches Gerät gefunden.

Verdächtige Anfragen zum Bau von Aufnahmegerät

In dem Konferenzraum in San Francisco wurde nach Angaben der Ermittler regelmäßig über streng vertrauliche Themen beraten, darunter Forschungsprojekte, Produktpläne, Geschäftsbeziehungen und Kontakte zu Behörden. A. hatte demnach keine Zutrittsberechtigung, war auf Überwachungsvideos aber mehrfach in der Nähe des Raums zu sehen. Über ein seiner Ehefrau zugeordnetes Konto eines KI-Assistenten waren den Gerichtsunterlagen zufolge zuvor Anfragen zum Bau eines Aufnahmegeräts sowie zum Mithören in Echtzeit und zur Verschlüsselung gestellt worden.

OpenAI erklärte, das Gerät sei so konstruiert gewesen, dass es schwer entdeckt werden konnte. Das Unternehmen habe den Fall der Bundespolizei FBI gemeldet und den seit Juli 2025 beschäftigten Ingenieur am Tag seiner Festnahme entlassen. »Bislang haben wir keine Hinweise darauf, dass diese Person unberechtigt auf Modellparameter, Quellcode oder Kundendaten zugegriffen hat«, sagte ein Unternehmenssprecher.

Am 19. Oktober soll A. erneut vor Gericht erscheinen. Dann soll über seine weitere Inhaftierung entschieden werden. A. besitzt den Angaben zufolge seit 2020 eine permanente Aufenthaltsgenehmigung. In der Vergangenheit soll er auch für Meta und Microsoft gearbeitet haben.

»Für die KI-Firmen ist der Mensch nur ein Hindernis«: OpenAI will Hunderte große Matherätsel mit KI gelöst haben. Fields-Preisträger Peter Scholze gehört zu den Besten dieses Fachs – und hat Angst vor einem Leben, in dem die Maschinen die Kontrolle übernehmen. Zum SPIEGEL-Gespräch geht es hier .

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • A. wird am 19. Oktober erneut vor Gericht erscheinen, um über seine weitere Inhaftierung zu entscheiden.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Welche konkreten Daten wurden mit dem Gerät aufgezeichnet?
  • War der Ingenieur allein handelnd oder Teil eines größeren Netzwerks?
  • Welche Absicht hatte der Ingenieur mit den aufgezeichneten Informationen?

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This article was originally published by Spiegel Netzwelt.

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