
Würdigung für den mutigen Einsatz für das Völkerrecht und gegen Kriegsverbrechen und Genozid.
Die 85-jährige Südafrikanerin Navanethem Pillay erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis für ihren Einsatz für das Völkerrecht und gegen Kriegsverbrechen.
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Der Friedensnobelpreis wird jährlich an Personen oder Organisationen vergeben, die sich besonders für den Frieden eingesetzt haben.
Die Südafrikanerin mit indischen Wurzeln werde für ihren mutigen Einsatz für das Völkerrecht und ihren Einsatz gegen Kriegsverbrechen und Genozid gewürdigt, sagte der Komiteevorsitzende Jorgen Watne Frydnes.
Die 85 Jahre alte Pillay wurde 1995 an das Oberste Gericht in Südafrika berufen, das in dieser Form mittlerweile nicht mehr existiert. Fünf Jahre später wurde sie Richterin und Vorsitzende des Internationalen Tribunals für Ruanda. Von 2008 bis 2014 war sie UN-Hochkommissarin für Menschenrechte.
Im vergangenen Jahr war der Preis an die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado gegangen. Diese widmete ihre Auszeichnung allerdings US-Präsident Donald Trump und schenkte ihm ihre Medaille. Offiziell weitergeben kann Machado den Preis laut Nobel-Regeln aber nicht. Trump hatte sich immer wieder selbst für den Preis ins Spiel gebracht.
Dotiert ist der Friedensnobelpreis in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen und damit einer Million Kronen mehr als im Vorjahr. Umgerechnet entspricht das etwas mehr als einer Million Euro. Seit Montag sind bereits Nobelpreisträger in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie und Literatur verkündet worden. Unter den drei Medizin-Preisträgern sind mit Peter Hegemann und Georg Nagel zwei deutsche Forscher. Die prestigeträchtige Auszeichnung für Literatur ging in diesem Jahr an die Kanadierin Anne Carson.
Am Montag folgt der Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel. Offiziell ist die Auszeichnung kein Nobelpreis, weil sie nicht auf das Testament des schwedischen Industriellen und Dynamit-Erfinders Alfred Nobel (1833–1896) zurückgeht. Sie wird aber traditionell nach den Nobelpreisen vergeben.

This year's Nobel Peace Prize goes to the South African lawyer Navanethem Pillay. The Norwegian Nobel Committee in Oslo honored the 85-year-old for her commitment to peace and international law.

South African lawyer Navanethem Pillay will receive this year's Nobel Peace Prize for her contribution to the prosecution of war crimes and genocide.

A year ago, Venezuela's opposition leader María Corina Machado received the Nobel Peace Prize. Despite her efforts and rapprochement with US President Donald Trump, she is unable to take power and continues to live in exile.

The Nobel Peace Prize will be awarded, with Donald Trump also expected to be among the nominees. However, experts expect fewer controversial candidates or aid organizations because scandals have been avoided.
After an inconclusive meeting with Russian Foreign Minister Sergei Lavrov, Foreign Minister Johann Wadephul sharply criticized the Russian attacks on Ukraine, called Putin's actions "cruelty without borders" and announced extensive new sanctions against Russia's war economy.

The US has charged former Venezuelan President Nicolás Maduro with torture of US citizens held in Venezuela. In addition to the accusation of drug terrorism, he is accused of authorizing and overseeing a system of repression through torture and arbitrary detention against political opponents. Maduro and his wife have been in US captivity since January and the trial is scheduled to begin in June 2027.