
Wegen der schlechten Sicherheitslage hat Präsident Mahmoud Abbas den Urnengang erneut um ein Jahr verschoben. Frankreich drängt auf die Wahl.
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Die letzten Wahlen in den palästinensischen Gebieten fanden 2005 und 2006 statt. Seit 2009 regiert Präsident Abbas ohne aktuelles Mandat per Dekret.
Rund 20 Jahre nach den letzten Wahlen in den Palästinenser-Gebieten wird die eigentlich im November anstehende Parlamentswahl erneut verschoben. Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas erklärte zur Begründung, das Vorgehen Israels und die Sicherheitslage in den palästinensischen Gebieten ließen einen Urnengang derzeit nicht zu.
In dem entsprechenden Dekret ist von Hindernissen die Rede, die »von israelischen Maßnahmen« ausgehen, wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa am Samstag meldete. Das Votum wurde demnach auf den 11. September 2027 verlegt. Für denselben Tag setzte Abbas auch die Präsidentenwahl an. Seit sein Mandat 2009 abgelaufen ist, regiert Abbas per Dekret.
Als Hürden für die Wahlvorbereitungen nennt das Dekret unter anderem israelische Militärangriffe, den Siedlungsausbau und die Einbehaltung palästinensischer Steuereinnahmen. Im Gazastreifen erschweren demnach zudem die humanitäre Lage und der unvollständige Abzug israelischer Truppen den Prozess.
Die Entscheidung zur Verschiebung folgte auf Konsultationen palästinensischer Gruppen. Zwei palästinensische Vertreter sagten der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag, dass sich führende Mitglieder von Abbas’ Fatah-Bewegung und der rivalisierenden Hamas bereits am Mittwoch bei einem Treffen in Kairo auf diesen Schritt geeinigt hätten.
Im Vorfeld hatte es bereits erhebliche Zweifel gegeben, ob die Abstimmung tatsächlich stattfinden würde. Die letzten Wahlen der Palästinenser gehen auf die Jahre 2005 und 2006 zurück. Im Anschluss hatte die islamistische Hamas die Kontrolle über den Gazastreifen übernommen.
Abbas betonte am Samstag die Notwendigkeit, geeignete Bedingungen für freie und faire Wahlen zu schaffen. Abbas rief die Palästinenser in Jerusalem, im Westjordanland und im Gazastreifen auf, sich dann an der Abstimmung zu beteiligen.
Erst vor wenigen Wochen hatte Abbas noch den Zeitplan für Wahlen im November vor den Vereinten Nationen bekräftigt. Zudem hatte er dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman schriftlich zugesagt, Wahlen abzuhalten. Dies war Bedingung für die französische Anerkennung eines palästinensischen Staates im September 2025. Das Außenministerium in Paris hatte noch am Donnerstag mitgeteilt, die Abstimmung sei unerlässlich.
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Wahltermin am 11. September 2027
Possible · Within months

US President Donald Trump is calling for a change of power in Ukraine and criticizing President Volodymyr Zelensky for his attacks on Russian oil refineries. Trump demands that Zelensky stop the attacks and appoint a new president who is willing to end the war with Russia. At the same time, Trump defends his diesel deal with Russia, which provides 300,000 tons of diesel for the USA, and accuses Zelensky of strengthening Russia by criticizing the deal. At least 20 people, including three minors, were killed in Russian attacks in southeastern Ukraine on Saturday night.
US President Donald Trump calls for a change of leadership in Ukraine in front of reporters and criticizes President Zelensky for not ending the war. He calls for an end to Ukrainian attacks on Russian oil refineries and points to a diesel agreement with Putin that is under pressure ahead of the US midterms due to rising diesel prices.

Chancellor Friedrich Merz rejects the Irish Presidency's new EU budget draft as unacceptable. Germany and other net contributors are demanding significantly larger cuts than the proposed 159 billion euros.

In the struggle over the EU budget 2028-2034, Chancellor Merz rejects the Irish compromise proposal as inadequate. Net contributors are demanding deeper cuts, while the EU Parliament warns of a weakening of the ability to act.

The Irish EU Council Presidency has presented a new draft financial framework for 2028-2034. Despite cuts to 1.622 trillion euros, Germany and other net contributors reject the budget as too high.

The Irish EU Council Presidency has presented a new draft for the long-term EU budget. Germany and other net contributors criticize the volume of 1.826 trillion euros as too high and are calling for greater cuts.