Pfefferspray-Attacke auf Linksjugend-Büro in Oranienburg
Nach einem Angriff auf Mitglieder der Linksjugend in Oranienburg ermittelt die Polizei wegen eines möglichen politischen Hintergrunds.
Quick Look
- In Oranienburg wurden zwei Mitglieder der Linksjugend bei einem Pfefferspray-Angriff in ihrem Parteibüro verletzt.
- Die Polizei vermutet ein politisches Motiv hinter der Tat, bei der ein Unbekannter und seine Begleiter nach einem Streit flüchteten.
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Why It Matters
Die Polizei ermittelt nach einer körperlichen Auseinandersetzung und dem Einsatz von Pfefferspray in einem Parteibüro der Linksjugend in Oranienburg.
Nach einer Pfefferspray-Attacke gegen Mitglieder der Linksjugend in Oranienburg spricht die Partei von einem «beispiellosen Angriff». «Diese Gewalt muss mit aller Konsequenz gestoppt werden», sagte die Landesvorsitzende der Linken, Katharina Slanina. Angriffe wie dieser zielten «auf die Zerschlagung handlungsfähiger demokratischer Strukturen».
Laut Polizei wurden am Sonntag in dem Parteibüro zwei Menschen im Alter von 20 und 32 Jahren verletzt. Eine unbekannte Person habe sich vorher «provozierend gegenüber den vier Anwesenden», geäußert, sagte ein Polizeisprecher. Als der Unbekannte gebeten wurde, das Büro zu verlassen, kam er demnach der Aufforderung nicht nach. Es kam laut Polizei zu einem Wortgefecht und zu körperlichen Rangeleien. Daraufhin habe der Mann Pfefferspray in Richtung der beiden Mitglieder der Linksjugend gesprüht.
Der Unbekannte flüchtete den Angaben zufolge mit seinen bis dahin vor der Tür wartenden Begleitern. Sie konnten nicht von der Polizei gefasst werden. Die Polizei geht von einem politischen Hintergrund der Tat aus.
Open Questions
- Wer sind die unbekannten Täter?
- Gibt es konkrete Hinweise auf die politische Motivation?
