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BackPolizei schießt auf Mann nahe Frankfurter Hauptbahnhof
Polizei schießt auf Mann nahe Frankfurter Hauptbahnhof
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Die Zeit6/23/2026Crime2 min readGermany

Polizei schießt auf Mann nahe Frankfurter Hauptbahnhof

Quick Look

  • Nahe dem Frankfurter Hauptbahnhof hat die Polizei auf einen Mann geschossen, der zuvor einen Polizisten mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und verletzt hatte.
  • Der Angreifer wurde ebenfalls verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
  • Der Vorfall ereignete sich während einer Polizeikontrolle im Bahnhofsviertel.

AI-generated summary

Why It Matters

Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist wegen Drogenproblemen ein wiederholtes Ziel von Polizeiaktionen. Innenminister Poseck kritisierte die Drogenpolitik der Stadt.

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Die Polizei hat nahe dem Frankfurter Hauptbahnhof auf einen Mann geschossen. Dieser sei dabei verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Laut hessischem Landeskriminalamt (LKA) hatte der Mann zuvor einen Polizisten angegriffen und ihn verletzt.

Zeugen hatten am Nachmittag gegen 16.00 Uhr Schussgeräusche gehört und dann gesehen, wie ein Mann am Boden behandelt wurde, wie dpa-Reporter berichteten. Der Vorfall ereignete sich am Kaisertor, einem Platz gegenüber dem Hauptbahnhof. Der Verletzte war bei Bewusstsein und wurde später in einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

«Während einer polizeilichen Kontrolle im Bereich des Kaisertores griff ein Mann gegen 16.00 Uhr einen Polizisten mit einem spitzen Gegenstand an und verletzte ihn», teilte das LKA am Abend mit. «Daraufhin machte der Polizeibeamte von seiner Schusswaffe Gebrauch.»

Der verletzte Angreifer sei von weiteren Polizeibeamten erstversorgt worden, so das LKA. Zur Identität des Mannes machten die Behörden keine Angaben. Das hessische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen - ein übliches Vorgehen, wenn Polizisten geschossen haben.

Die Polizei hatte zum Zeitpunkt eine ihrer inzwischen regelmäßigen Kontroll-Aktionen im Bahnhofsviertel durchgeführt. Der Straßenbahnverkehr, der über den Bahnhofsvorplatz verläuft, wurde zwischenzeitlich gestoppt. Die Polizei sperrte den Bereich um den Tatort ab. Die genauen Hintergründe sind noch völlig unklar.

Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist wegen der dort grassierenden Drogenprobleme ein wiederholtes Ziel von Polizeiaktionen. Seit Beginn der sogenannten Innenstadtoffensive im Februar 2024 waren es über 50 Kontrollaktionen. Damit will die Landesregierung die Sicherheit verbessern.

Anwohner und Gewerbetreibende kritisieren die Zustände im Bahnhofsviertel schon länger. An diesem Freitag ist ein Spitzengespräch mit Vertretern der Landesregierung und der Stadt über die Situation in dem Viertel geplant.

Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) hatte im Mai von unzumutbaren und alarmierenden Zuständen gesprochen und Frankfurt einen Zickzack-Kurs vorgeworfen. Das Bahnhofsviertel habe eine magnetische Wirkung auf Crack-Abhängige, was die Stadt mit ihrer bisherigen Drogenpolitik verstärkt habe.

Innenminister: Polizei hat besonnen reagiert

Poseck teilte am Abend zu dem Vorfall mit: «Nach meiner ersten Einschätzung hat die Polizei besonnen und professionell reagiert.» Polizeilicher Schusswaffengebrauch sei «in besonderen Situationen unumgänglich, auch zum Selbstschutz der Beamten».

Open Questions

  • Was war der genaue Grund für den Angriff?
  • Welchen spitzen Gegenstand benutzte der Angreifer?
  • Wie ist die Identität des Angreifers?

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This article was originally published by Die Zeit.

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