
Spezialeinsatzkräfte nehmen 40-jährigen Verdächtigen fest. Das historische Rathaus von Limoges war am Wochenende bei landesweiten Ausschreitungen niedergebrannt.
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Am Rande von Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten kam es in Frankreich zu schweren Ausschreitungen und Brandstiftungen an staatlichen Einrichtungen.
Nach dem Brand im Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges während der landesweiten Ausschreitungen am Wochenende haben Spezialeinsatzkräfte einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP übernahm eine Anti-Terror-Einheit die Ermittlungen. Wie die Zeitung »Le Parisien« und der Sender CNews berichten, sei der 40-Jährige wegen Gewalt gegen Amtsträger als Gefährder registriert und werde als linksradikal eingestuft.
Am Samstag hatten Randalierer am Rande von Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten das Rathaus von Limoges in Brand gesetzt. Der historische Teil des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert brannte vollständig nieder, der Glockenturm stürzte in Flammen ein. Das brennende Rathaus wurde landesweit und international zum Symbol der Gewalt, die sich teils gezielt gegen staatliche Einrichtungen richtete.
Premierminister Sébastien Lecornu sagte staatliche Unterstützung beim Wiederaufbau zu und kündigte für Freitag einen Besuch in Limoges an. Auch andere Bürgermeister, unter anderem aus Paris, Marseille und Lyon, hatten nach den Unruhen das Fehlen von Einsatzkräften und deren mangelnde Vorbereitung angeprangert.
Am Rande landesweiter Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten, an denen sich am Samstag hunderttausende Menschen zumeist friedlich beteiligt hatten, kam es auch in anderen Städten zu schweren Ausschreitungen und Gewalt. Die Regierung schreibt diese vor allem Linksextremisten zu.
Zuletzt verhängten mehrere französische Städte Ausgangssperren, die nach Angaben von Premierminister Lecornu die Lage beruhigt haben. »Heute Abend werden dort, wo es die Lage erfordert, neue Ausgangssperren beschlossen«, kündigte er an. Diese Entscheidungen würden vor Ort von den Präfekten in Abstimmung mit den Bürgermeistern getroffen.
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Besuch von Premierminister Sébastien Lecornu in Limoges am Freitag
Very likely · Within days
Three days after the unrest in France, a 40-year-old man known as a left-wing extremist was arrested for the fire at Limoges town hall. The historic building burned down completely on Saturday.

After a surfer was accused of sexually abusing a minor, his ex-girlfriend broke her silence. More women are speaking out, sparking a debate about the culture in the surfing scene.
A man threatened a bus driver and passengers with a knife in Hamburg-Neugraben. Two young people defended themselves with pepper spray and drove him away. The perpetrator fled undetected and no one was injured.
A 30-year-old man shot several times with a blank pistol on the street in Oberfischach in the Schwäbisch Hall district and also aimed at a female driver. After escaping into a building and a large-scale operation with SEK, dog handlers and a helicopter, he was finally arrested.
After serious riots and looting during protests against high living costs, French authorities are imposing night-time curfews for minors in several cities in northern France. The measures initially apply for Monday and Tuesday between 8 p.m. and 6 a.m. in Lille, Douai, Wattignies and Denain. Prime Minister Sébastien Lecornu emphasized that the chaos was limited to city centers and defended the police actions. The EU strongly criticized the riots, while French Interior Minister Laurent Nuñez offered his resignation, which was rejected by President Macron.
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