In München hat der Prozess um einen mutmaßlichen Drogenhändlerring in der JVA Stadelheim begonnen. Ein angeklagter Seelsorger gestand den Schmuggel von Handys, um Schulden und Abnehmspritzen zu bezahlen.
AI-generated summary
In der JVA München-Stadelheim soll ein mutmaßlicher Drogenhändlerring synthetische Cannabinoide durch getränkte Briefe eingeschleust haben.
«Spice» per Brief und ein Seelsorger, der beim Drogenhandel geholfen haben soll: In München hat ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Drogenhändlerring in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim begonnen. Die Masche: Papier, das mit dem synthetischen Cannabinoid «Spice» getränkt war, wurde - teils als Liebesbrief getarnt - ins Gefängnis geschickt.
Die Absprachen dazu sollen auch über geschmuggelte Handys stattgefunden haben. And diese soll ein muslimischer Theologe, der als Seelsorger in der JVA angestellt war und bei seinen Besuchen nicht kontrolliert wurde, ins Gefängnis eingeschleust haben.
Ein Motiv: Abnehmspritze
Das gab er vor dem Landgericht München I auch zu. «Ich hab das deswegen gemacht, weil ich unter immensen Schulden stand», sagte der 37-Jährige. Er habe BaföG-Schulden gehabt und beim Freistaat Bayern nicht genug verdient. Außerdem habe er unter Burn-out gelitten, weil er allein für 600 muslimische Gefangene zuständig gewesen sei.
Und dann sei auch noch die Abnehmspritze teuer gewesen, die er wegen seines Übergewichts genutzt habe. «Körperlich bin ich nicht Topmodel», sagte er. «Ich wollte Abnehmspritzen finanzieren.»
Dass er wissentlich auch einen mit Drogen getränkten Brief in die JVA geschmuggelt habe, bestritt er. Er sei davon ausgegangen, es handle sich um «einen Sexbrief».
Zwei weitere Angeklagte räumten ihre Beteiligung an den Drogengeschäften zu Prozessbeginn ebenfalls ein. Einer gab an, er habe vor allem seinem zu einer Haftstrafe verurteilten Bruder die Zeit im Gefängnis erleichtern wollen und ihm darum Drogen besorgt.
Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern unter anderem bandenmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln vor. Der Gefängnisseelsorger ist zudem wegen Bestechlichkeit angeklagt. Bis Ende Oktober hat das Landgericht insgesamt neun Verhandlungstage angesetzt.
AI outlook — possibilities, not facts
Urteilsverkündung bis Ende Oktober
Likely · Within weeks
A 42-year-old is said to have threatened passers-by, students and a teacher with a knife in Dresden. The public prosecutor's office now requested that the convicted man be placed in a psychiatric hospital due to mental illness.

The German broker Ewa Künzel is in custody in the Republic of Cyprus. She is accused of brokering real estate in northern Cyprus that legally belongs to Greek Cypriot owners. The case highlights the risks of buying property on the divided island.

Three men were arrested in Hagen and Unna who were suspected of planning attacks related to IS. The suspects, a 33-year-old German and two Syrians (20, 24), had been under surveillance by the Office for the Protection of the Constitution since the beginning of the year.
After three men were taken into custody in Hagen and Unna, there are increasing indications of proximity to the IS terrorist militia. The authorities have been monitoring the suspects since the beginning of the year due to increasing radicalization and concrete attack plans.
The Berlin judiciary is investigating reports of an alleged affair between the imprisoned ex-Hells Angels boss Kadir P. and an employee of the Heidering prison. The occupant has already been spatially separated as a preventive measure.
A major fire on a farm in Henstedt-Ulzburg destroyed buildings and killed 30 calves. Four people were injured, including two people who were rescued from the building.