Dem Angeklagten werden die Vorbereitung einer terroristischen Straftat, Terrorismusfinanzierung und Verstöße gegen das Vereinsgesetz vorgeworfen.
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Der Angeklagte wurde am 7. Mai festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, zwischen Ende April und Mai Anschläge in Hamburg geplant zu haben.
Vor dem Hamburger Jugendschöffengericht beginnt am Montag (9.30 Uhr) der Prozess gegen einen 18-Jährigen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer terroristischen Straftat. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm zudem Terrorismusfinanzierung und in drei Fällen Verstöße gegen das Vereinsgesetz vor, wie die Pressestelle der Staatsanwaltschaften am Freitag mitteilte.
Der Angeklagte soll den Angaben zufolge zwischen Ende April und seiner vorläufigen Festnahme am 7. Mai Anschläge auf eine unbestimmte Anzahl „Ungläubiger“ in einem Einkaufszentrum, einer Bar oder einer Polizeiwache in Hamburg geplant haben. Er soll zu diesem Zweck eine Sprengstoffexplosion, den Einsatz von Molotowcocktails oder alternativ eine Messertat geplant haben, hieß es.
Darüber hinaus soll der Angeklagte auf seinem Instagram-Profil drei IS-bezogene Videos veröffentlicht haben. Darin seien unter anderem die IS-Fahne und tanzende, teils mit automatischen Gewehren bewaffnete „Gotteskrieger des IS“ zu sehen gewesen. Ein Video habe zudem Aufnahmen eines mutmaßlichen Selbstmordanschlags enthalten.
Nach vorläufiger sachverständiger Einschätzung soll der Angeklagte zu den mutmaßlichen Tatzeitpunkten wegen einer psychischen Erkrankung erheblich vermindert schuldfähig gewesen sein, informierte die Gerichtspressestelle ebenfalls am Freitag. Die Verhandlung finde wegen des Jugendalters des Angeklagten zur mutmaßlichen Tatzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
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