
Erfolgstrainer Luis Enrique bindet sich langfristig an Paris Saint-Germain. Kurz darauf folgt jedoch der sportliche Dämpfer: Nach einer 1:2-Niederlage gegen die AS Monaco steckt der Meister in der Ligue 1 vorerst im Tabellenkeller fest.
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Luis Enrique kam im Sommer 2023 zu Paris Saint-Germain und führte den Verein zum nationalen und internationalen Erfolg.
Erfolgstrainer Luis Enrique hat seinen Vertrag bei Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain vorzeitig bis 2030 verlängert – anschließend aber die erste Saisonniederlage in der Ligue 1 kassiert. Gegen die AS Monaco verlor der Meister nach Führung 1:2 (1:0) und findet sich mit nur zwei Punkten aus den ersten drei Spielen auf einmal weit unten in der Tabelle wieder.
Kurz vor dem ersten Heimspiel der Saison hatte noch Partystimmung geherrscht. PSG verlängerte neben Enrique auch die Verträge von Lucas Beraldo, Senny Mayulu, João Neves, Willian Pacho (jeweils bis 2031) und Fabián Ruiz (bis 2028). Zudem wurden die Zugänge vorgestellt.
Anschließend brachte Kapitän Marquinhos sein Team in Führung (31.), doch Nazinho (58.) und Stanis Idumbo (72.) drehten das Spiel zugunsten der Monegassen, bei denen Paris Brunner in der Startelf stand. Die Mannschaft aus dem Fürstentum steht mit neun Punkten an der Tabellenspitze und damit bereits sieben Punkte vor PSG.
Enrique, 56 Jahre, der zuvor den FC Barcelona und die spanische Nationalmannschaft trainiert hatte, war im Sommer 2023 nach Paris gekommen und führte PSG seitdem zu sämtlichen nationalen und internationalen Erfolgen. In diesem Sommer verteidigte Paris seinen Königsklassen-Titel und feierte das Double aus Meisterschaft und Champions League. Enriques ursprünglicher Vertrag wäre am Ende der Saison ausgelaufen.
In diesem Jahr hat das Team von Enrique jedoch mit deutlichen Startschwierigkeiten zu kämpfen. Zuvor kam Paris in der Liga gegen Lille und Rennes nicht über ein Unentschieden hinaus, dazu ging das Spiel im französischen Supercup gegen RC Lens verloren. Zudem hat sich einiges im Kader getan: Der sonst so ausgabefreudige und aus Katar finanzierte Club erzielte im Sommer einen Transferüberschuss von 180 Millionen Euro. Als teuerster Abgang verließ Bradley Barcola für 125 Millionen Euro Paris in Richtung Liverpool.
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