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Die Reallöhne in Deutschland waren aufgrund hoher Inflationsraten in den Vorjahren unter Druck geraten. Der letzte Reallohnverlust wurde im ersten Quartal 2023 verzeichnet.
Berlin. Die Löhne in Deutschland steigen weiterhin schneller als die Verbraucherpreise. 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor hatten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im zweiten Quartal 2026 zur Verfügung, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Im ersten Quartal waren die Reallöhne um 1,8 Prozent gestiegen. Den letzten Reallohnverlust registrierten die Wiesbadener Statistiker im ersten Vierteljahr 2023.
„Wenn die Reallöhne wachsen, ist das eine gute Nachricht – für die Beschäftigten, aber auch für die Konjunktur“, stellte Malte Lübker vom WSI-Tarifarchiv der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung fest. „Der Vergleich mit dem Vorjahresquartal blendet jedoch aus, dass die Kaufkraft der Beschäftigten zuvor, aufgrund der hohen Inflation, herbe Einbußen erlitten hat.“ Verglichen mit dem zweiten Quartal 2019 – dem Stand vor den diversen Krisen – legten die Reallöhne gerade einmal um 0,6 Prozent zu.

Kanada reagiert auf US-Handelszölle mit Vergeltungsmaßnahmen. Finanzminister Champagne kündigte Zölle von bis zu 50 Prozent auf US-Waren im Wert von 27,6 Mrd. CAD an, nachdem Handelsgespräche scheiterten und die USA ihrerseits Zölle auf kanadische Produkte verhängten.

Bei Betriebsversammlungen im VW-Stammwerk Wolfsburg stieß Konzernchef Oliver Blume auf massiven Protest. Über 10.000 Beschäftigte kritisierten den geplanten Sparkurs und mögliche Werksschließungen. Betriebsrat und Politik fordern konkrete Zukunftskonzepte.

VW-Chef Oliver Blume verteidigt bei einer Betriebsversammlung in Emden den Sparkurs des Konzerns. Angesichts hoher Kosten und sinkender Gewinne plant das Unternehmen den Abbau von einem Viertel der Managementstellen sowie weitere Einsparungen in Deutschland.

Eine Bitkom-Umfrage unter 1000 Führungskräften zeigt, dass deutsche Unternehmen verstärkt Ziel ausländischer Geheimdienste bei Cyberangriffen werden. 37 Prozent der Betroffenen sehen staatliche Akteure hinter Sabotage und Spionage, primär aus China und Russland.

Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Reallöhne in Deutschland um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieses Anstiegs bleibt die Erholung der Kaufkraft im Vergleich zum Vorkrisenniveau 2019 moderat.

Das VW-Werk in Zwickau, einst als Symbol der elektrischen Zukunft des Konzerns gefeiert, steht vor einer möglichen Schließung. Der Besuch von Vorstandschef Oliver Blume verdeutlicht die existenzielle Sorge der Belegschaft um die Zukunft des Standorts.