
Zwei Monate vor den US-Zwischenwahlen 2026 hat Bundesrichterin Indira Talwani die von Präsident Donald Trump verschärften Briefwahlregeln gestoppt, da sie wahrscheinlich verfassungswidrig und praktisch unmöglich umsetzbar sei, da die Briefwahl in einigen Bundesstaaten bereits nächste Woche beginnt.
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Die Briefwahl ist in den USA bei Demokraten beliebter als bei Republikanern. Trump hatte die Regeln verschärft, um Wahlbetrug zu verhindern, während Kritiker vermuten, dass er die Briefwahl erschweren möchte.
Gut zwei Monate vor den US-Zwischenwahlen hat eine Richterin die von Präsident Donald Trump verschärften Regeln für die Briefwahl gestoppt. Bundesrichterin Indira Talwani schrieb in ihrer einstweiligen Verfügung, der Erlass sei "eine wahrscheinlich verfassungswidrige Regelung, deren Einhaltung im Hinblick auf die Zwischenwahlen 2026 praktisch unmöglich ist." Trumps Pläne könnten allein deshalb nicht umgesetzt werden, weil die ersten Bundesstaaten bereits kommende Woche mit der Briefwahl beginnen würden.
Briefwahlunterlagen nur an Bürger in Wählerverzeichnis
Die neuen Regeln sehen im Kern vor, dass die US-Post USPS eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Briefwahl einnimmt. Zudem soll die Post die Unterlagen nur an Bürger ausliefern, die in einem von den Bundesstaaten übermittelten Wählerverzeichnis geführt sind.
Briefwahl bei Demokraten beliebter als bei Republikanern
Republikaner verteidigen die Trump-Pläne mit dem Argument, dass Wahlbetrug verhindert werde. Kritiker vermuten als Motiv, der Präsident wolle die Stimmabgabe per Briefwahl erschweren. Demokratische Wähler stimmen meist häufiger per Post ab als Republikaner.
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Es gilt als wahrscheinlich, dass die Trump-Regierung die Anordnung der Richterin juristisch anfechten wird.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Trump-Regierung wird die Entscheidung der Richterin rechtlich anfechten.
Very likely · Within weeks

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