
Schäden an der Nordbrücke über den Dnipro; Vorfälle in Odessa, Moldau und Kaluga gemeldet
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Die russische Armee führt seit Beginn des Konflikts Angriffe auf ukrainische Infrastruktur durch. Die Brücken über den Dnipro sind strategisch wichtige Verbindungswege für Kiew.
Die russische Armee setzt ihre Attacken auf Straßenbrücken in der ukrainischen Hauptstadt Kiew fort. Ein Angriff auf der Nordbrücke über den Fluss Dnipro habe die Fahrbahnoberfläche und Leitungen für Oberleitungsbusse beschädigt, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Der Verkehr sei eingestellt worden. Es kam den dritten Tag in Folge zu Staus. Verletzte oder Tote wurden nicht gemeldet.
In sozialen Medien verbreitete Videos sollen den Moment des Einschlags zeigen, während Fahrzeuge über die Brücke fahren - verifiziert sind die Bilder nicht. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Brücke erleichtere "Truppenbewegungen und den Transport militärischer Güter" für die ukrainischen Streitkräfte. Der Angriff erfolgte einen Tag, nachdem russische Attacken drei der sechs Straßenbrücken Kiews über den Dnipro ganz oder teilweise unpassierbar gemacht hatten.
Angriffe auf Wohnhäuser und Tankstellen
Außerdem trafen die Angriffe Wohnhäuser, Supermarktlager, Tankstellen und Rechenzentren. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Russland habe in der Nacht außerdem Marschflugkörper vom Typ Banderol auf die Region Odessa abgefeuert, um die Flugabwehr zu überlasten.
Die moldauische Präsidentin Mia Sandu erklärte, fünf russische Geschosse, darunter Banderol-Marschflugkörper und Drohnen, seien in den moldauischen Luftraum eingedrungen und auf dem Territorium ihres Landes explodiert.
Ukrainische Drohnen beschädigten in der westrussischen Stadt Kaluga mehrere Wohnhäuser und verletzten nach russischen Angaben mehrere Menschen. Zahlen wurden nicht genannt.

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