Russische Kriegswirtschaft stößt laut Studie an ihre Grenzen
Quick Look
- Eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Russlands Wirtschaft nach über vier Jahren Krieg gegen die Ukraine an ihre Grenzen stößt.
- Finanzielle Reserven sind aufgebraucht, und das Land ist zunehmend von China abhängig.
AI-generated summary
Why It Matters
The article reports on a study indicating that Russia's war economy is reaching its limits after over four years of conflict in Ukraine. Key findings include depleted financial reserves, increased reliance on China, and challenges in maintaining military spending.
Liveblog Ukrainekrieg :
Russische Kriegswirtschaft stößt laut Studie an ihre Grenzen
11.06.2026, 06:15Lesezeit: 1 Min.
An der Fassade der Hauptpost im Zentrum der Hauptstadt der Schwarzmeer-Halbinsel Krim erinnert ein großes Wandbild an die „militärische Spezialoperation“, wie Russland seinen Krieg gegen die Ukraine nennt.dpa
Russland meldet Feuer in Afipsky-Raffinerie in Region Krasnodar +++ Verletzte nach russischem Angriff in Ostukraine +++ Selenskyj nimmt an Sitzung beim G7-Gipfel kommende Woche teil +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.
Uli Putz
Studie: Russische Kriegswirtschaft stößt an ihre Grenzen
Gut vier Jahre nach dem Überfall auf die Ukraine zeigt die russische Wirtschaft einer Studie zufolge deutliche Anzeichen struktureller Erschöpfung. Die liquiden Vermögenswerte des russischen Staatsfonds seien von 6,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu Kriegsbeginn auf aktuell 1,8 Prozent gesunken, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und des Stockholm Institute of Transition Economics. Gleichzeitig habe das Defizit des Bundeshaushalts bereits in den ersten drei Monaten das für das gesamte Jahr angestrebte Ziel der Regierung überschritten. Die Öl- und Gaseinnahmen wiederum seien im ersten Quartal um 45 Prozent zum Vorjahreszeitraum eingebrochen.
„In den ersten Jahren des Krieges gegen die Ukraine hat sich die russische Wirtschaft als widerstandsfähiger erwiesen, als viele erwartet hatten. Doch nun sind die Reserven aufgebraucht“, sagte IfW-Präsident Moritz Schularick. „Die wirtschaftlichen Grundlagen haben sich deutlich abgeschwächt.“ Die fiskalischen Reserven seien weitgehend aufgebraucht. Das Wachstum sei zum Stillstand gekommen. „Gleichzeitig dürften höhere Ölpreise infolge des Krieges am Golf vermutlich nur vorübergehende fiskalische Effekte haben“, betonte Schularick.
Der Studie zufolge steht Russland nicht nur vor finanziellen Herausforderungen. Der Kreml stütze sich zunehmend auf außerbudgetäre Finanzierungen, eine rasche Kreditausweitung und indirekte Hilfen durch das Bankensystem, um die Militärausgaben aufrechtzuerhalten. Seit Kriegsbeginn sei die Verschuldung russischer Unternehmen dramatisch gestiegen, da Banken Ressourcen in kriegsbezogene Sektoren lenkten.
„Die grundlegende Einschränkung, mit der Russland heute konfrontiert ist, ist nicht der Zugang zu Geld, sondern der Zugang zu Arbeitskräften, Technologie und Produktionskapazitäten“, fügte Co-Autor Matthew Klein hinzu. Moskau könne zwar zusätzliche finanzielle Ressourcen mobilisieren. Doch angesichts eines Arbeitskräftemangels auf Rekordniveau und Sanktionen berge eine höhere Ausgabenpolitik zunehmend das Risiko, Inflation zu erzeugen, anstatt die militärische Leistungsfähigkeit zu steigern.
Der Analyse zufolge ist Russland zunehmend von China abhängig. Die Volksrepublik mache mittlerweile etwa 35 Prozent des russischen Außenhandels aus. Sie liefere den überwiegenden Teil der kritischen, zivil und militärisch nutzbaren Güter sowie der militärrelevanten Komponenten, die noch ins Land gelangten. Demnach ist China für rund drei Viertel des Anstiegs der russischen Importe von sanktionierten, kritischen militärischen Komponenten seit 2022 verantwortlich.
„Der Begriff einer 'grenzenlosen Partnerschaft' verschleiert eine wachsende Asymmetrie“, hob Co-Autorin Alicia Garcia-Herrero hervor. „Russland hat einen wirtschaftlichen Rettungsanker erhalten, aber China hat an Einfluss gewonnen.“ Moskau sei in den Bereichen Handel, Technologie und Finanzen zunehmend von Peking abhängig, während China weiterhin frei ist, die Bedingungen der Beziehung zu diktieren.
Die Autoren argumentieren, dass Russlands wachsende wirtschaftliche Verwundbarkeit ein Zeitfenster für wirksamere politische Maßnahmen des Westens eröffnet. „Dazu gehören erneute Bemühungen, Russlands Schattenflotte einzuschränken“, sagte Co-Autor Torbjörn Becker. Außerdem schlagen die Autoren strengere Exportkontrollen – insbesondere in Bezug auf chinesische Lieferanten – sowie neue Maßnahmen zur Verringerung der russischen Exporteinnahmen vor.
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Uli Putz
Russland meldet Feuer in Afipsky-Raffinerie nach Drohnenangriff in Region Krasnodar
Die südrussische Region Krasnodar ist örtlichen Behörden zufolge Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Die Behörden teilten mit, dass infolge des Angriffs in der Afipsky-Raffinerie ein Feuer ausgebrochen ist. Zudem sei in der Gegend um Afipsky eine Gaspipeline beschädigt worden.
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Hanna Masa
Mehrere Verletzte nach russischem Angriff in Ostukraine
In der ostukrainischen Industriestadt Pawlohrad sind bei einem russischen Angriff mindestens zwölf Menschen verletzt worden. Ein mehrstöckiges Wohngebäude sei beschädigt worden, schrieb der Militärgouverneur der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram. Ein Brand sei ausgebrochen. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft handelte es sich um einen Drohnenangriff.
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Hanna Masa
Macron: Selenskyj nimmt an Sitzung beim G7-Gipfel kommende Woche teil
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird nach französischen Angaben am Dienstagmorgen an einer Sitzung beim G7-Gipfel im französischen Evian teilnehmen. „Das ist für uns sehr wichtig, da wir innerhalb der G7 einen Konsens zur Unterstützung der Ukraine wiederherstellen müssen“ – einschließlich „der Notwendigkeit von Verhandlungen“, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch. Er ist Gastgeber des Gipfels.
Die Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Kanada, den USA, Frankreich, Italien, Japan und dem Vereinigten Königreich kommen von Montagabend bis Mittwoch in dem französischen Kurort Evian am Genfer See zusammen.
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Wadephul fordert Geduld für EU-Beitrittsprozess der Ukraine
Außenminister Johann Wadephul hat sich zuversichtlich über einen raschen Beginn des EU-Beitrittsverfahrens für die Ukraine geäußert, zugleich aber um Geduld geworben. „Wir haben jetzt nach einer Zeit langen Wartens jede Geduld dafür, dass dieser Prozess in aller Ruhe und Sorgfalt zu Ende geführt wird“, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seiner ungarischen Amtskollegin Anita Orbán in Berlin. „Ich bin optimistisch, dass das bald geschehen kann“, fügte er hinzu.
Man sei in der Schlussphase der Verhandlungen über die Eröffnung der Verhandlungen, sagte Wadephul. „Aber das machen wir, nachdem der politische Weg jetzt sehr positiv aussieht, in aller Sorgfalt und ohne irgendeine Hektik, weil die gar nicht nötig ist.“ Im EU-Außenministerrat am kommenden Montag werde man die weiteren Themen besprechen und vor allem den EU-Gipfel Ende der Woche vorbereiten.
Die ungarische Außenministerin Orbán mit Wadephul in Berlin. EPA
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Ukraine greift besetzten Hafen von Mariupol an
Das ukrainische Militär greift nach eigenen Angaben mehrere Einrichtungen im russisch besetzten Hafen von Mariupol an und schränkt dessen Kapazitäten ein. Der Hafen ist nach Angriffen auf die Energie-, Reparatur- und Verwaltungsinfrastruktur ohne Strom, wie die Drohnenstreitkräfte Kiews mitteilen. Die Nutzung des Standorts als militärischer Logistikknotenpunkt sei dadurch „erheblich eingeschränkt“.
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Ukrainische Luftangriffe bis tief hinein nach Russland
Die ukrainische Armee hat nachts Ziele bis tief hinein nach Russland mit Drohnen und Raketen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, 326 feindliche Drohnen seien abgefangen worden. Diese Zahl ist nicht unabhängig überprüfbar, sie spricht aber für einen großangelegten ukrainischen Angriff.
Getroffen wurde unter anderem die Raffinerie von Samara an der Wolga, wie russische Telegramkanäle berichteten. Im Gebiet Wladimir östlich von Moskau wurden nach Behördenangaben zwei Infrastrukturobjekte beschädigt. Auch dabei handelt es sich nach Berichten auf Telegram um Anlagen der Ölindustrie.
In Tscheboksary an der Wolga sprachen die Behörden von drei Verletzten nach einem Raketenangriff. Dort könnte ein Rüstungsunternehmen das Ziel gewesen sein. Drohnenalarm wurde auch in der sibirischen Stadt Omsk ausgelöst, die 2.800 Kilometer von Kiew entfernt liegt. Omsk ist Standort der größten russischen Ölraffinerie. Es wurde aber nichts über einen tatsächlichen Angriff bekannt.
In Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim schlug eine Drohne in ein Geschichtsmuseum ein, das Panorama der Belagerung der Stadt im Krimkrieg im 19. Jahrhundert. Der Chef der Besatzungsverwaltung, Michail Raswoschajew, sprach auf Telegram von einem gezielten Angriff auf eine Kultureinrichtung.
Dies wäre indes untypisch für die bisherigen Angriffsmuster der ukrainischen Armee. Umgekehrt hat Russland in mehr als vier Jahren Angriffskrieg viele Museen, Theater, Bibliotheken, Schulen und Kirchen in der Ukraine bei Luftangriffen beschädigt.
Die russischen Drohnenangriffe in der Nacht trafen am schwersten die grenznahe ukrainische Großstadt Charkiw. Die Regionalverwaltung berichtete von 26 Einschlägen binnen kurzer Zeit. Es habe fünf Verletzte gegeben. Die ukrainische Luftwaffe zählte über Nacht 207 russische Drohnen, von denen 181 abgefangen worden sein.
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Uli Putz
Russland meldet Drohnenangriff auf Stadt mit Ölraffinerie
Die russische Stadt Nowokuibyschewsk in der Region Samara wird nach Angaben des Regionalgouverneurs Wjatscheslaw Fedorischew von Drohnen angegriffen. Der staatliche Ölkonzern Rosneft betreibt in dem Gebiet die Ölraffinerie Nowokuibyschewsk. Der Luftraum über Samara sei gesperrt worden, schreibt Fedorischew auf Telegram, ohne weitere Details zu nennen.
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Uli Putz
Waffenschmuggel aus ukrainischen Kriegsgebieten: Forderungen nach EU-Register
Vor dem Hintergrund von Berichten über den Schmuggel von Waffen aus den Kriegsgebieten in der Ukraine hat der Grünen-Sicherheitsexperte Konstantin von Notz ein EU-weites Waffenregister und einen verstärkten Datenaustausch gefordert. Die Lieferländer seien auf dieses Szenario unzureichend vorbereitet, sagte von Notz dem ARD-Politikmagazin Report Mainz. Laut Recherchen des Magazins verdichten sich Hinweise, dass Munition und Schusswaffen von ukrainischen Schlachtfeldern verschwinden und auf dem Schwarzmarkt landen.
Sicherheitsexperten vermuten dem Magazin zufolge, dass unter den verschwundenen Waffen auch solche sind, die von Unterstützerstaaten an die Ukraine geliefert wurden.
Von Notz sagte im Interview mit Report Mainz, es brauche gemeinsame Datenbanken mit Informationen über die Waffen, die an die Ukraine geliefert würden – eine Art EU-weites Waffenregister. Von der Bundesregierung fordert von Notz zudem eine zentrale Erfassung aller Waffenfunde: „Es muss ein gemeinsames Screening geben, welche Waffenfunde es überhaupt gibt.“
Der Terrorismusexperte Hans-Jakob Schindler vom Counter Extremism Project unterstrich diese Forderung gegenüber Report Mainz. Es gebe keine Übersicht der Seriennummern aller von Europa an die Ukraine gelieferten Waffen, kritisierte er. Somit lasse sich deren Verbleib nicht nachvollziehen. Die EU-Staaten hätten aus vergangenen Kriegen nichts gelernt: „Unsere Lernkurve als Gesellschaft, auch als Deutschland, ist 100 Prozent horizontal.“
Auf Anfrage von Report Mainz, ob eine Nachverfolgung von Waffen möglich sei, bestätigte das Bundeskriminalamt, dass die Rückverfolgbarkeit „durch fehlende Markierungen der Schusswaffen oder lückenhafte Register bzw. durch eine lückenhafte/fehlerhafte Registrierung wesentlich erschwert“ werde. Es würden lediglich interne Datenbanken und öffentlich zugängliche Quellen genutzt.
Den Recherchen zufolge ist das Problem der Nachverfolgbarkeit auf Bundes- und EU-Ebene schon seit längerem bekannt. So habe es bereits im Februar 2024 in einem internen Papier des Auswärtigen Amtes geheißen, dass laut Europol beim Datenaustausch in der EU „keine systematischen Abgleiche möglich“ seien.
In einem weiteren Dokument betone die zuständige EU-IT-Agentur LISA, der Schmuggel von Feuerwaffen stelle eine enorme Herausforderung dar: Während rund 35 Millionen illegale Waffen in Europa im Umlauf seien, seien im Schengen-Informationssystem lediglich 620.000 Fälle gespeichert.
Vertrauliche Korrespondenzen zwischen Berlin und Brüssel zeigen zudem laut Report Mainz, dass es Warnungen vor Waffenschmuggel bereits kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs gegeben habe. Demnach erklärte Europol gegenüber Regierungsvertretern von EU-Mitgliedstaaten bereits im Mai 2022, dass „der illegale Handel bereits begonnen hat und zunehmen könnte“.
Im Juli 2022 warnte der Vizechef der EU-Grenzschutzagentur Frontex im Innenausschuss des Bundestages: „Wir haben in der Ukraine derzeit nahezu ungehinderten Zugang (…) zu Kriegswaffen. Wir gehen davon aus, und wir haben auch die ersten Anzeichen, dass diese durch den Schmuggel nach Europa gelangen könnten.“
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EU-Kommission stellt 21. Sanktionspaket gegen Russland vor
Die EU-Kommission will Personen die Einreise in die EU verwehren, die seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine in den russischen Streitkräften gedient haben. „Europa bleibt für alle gesperrt, die an der Invasion in der Ukraine beteiligt waren“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, als sie das 21. Paket mit Sanktionen gegen Russland am Dienstag in Brüssel vorstellte. Damit machte sich die Kommission einen estnischen Vorschlag zu eigen. Außerdem schlug sie weitere Strafmaßnahmen in den Bereichen, Energie, Finanzen und Handel vor, darunter erstmals für den Import von Fisch aus Russland.
Von der Leyen schlug vor, den Preisdeckel für russisches Rohöl bis Januar nicht anzupassen. Dies solle den Druck auf das Land aufrechterhalten, das zuletzt von der Krise in der Straße von Hormus profitierte. Außerdem sollen 30 weitere Schiffe der Schattenflotte auf eine Schwarze Liste gesetzt werden, womit sich deren Gesamtzahl auf 662 erhöht. Die Kommission will zudem den Verkauf von Flüssiggasschiffen an Russland verbieten, so wie sie es zuletzt schon für Öltanker getan hatte. Im Finanzsektor ist ein Transaktionsverbot für 31 weitere russische Banken sowie für 20 Finanzinstitute und Ölhändler aus Drittstaaten vorgesehen.
„Europa bleibt für alle gesperrt, die an der Invasion in der Ukraine beteiligt waren.“
Ursula von der Leyen
In Brüssel wird mit einer raschen Einigung der Mitgliedstaaten gerechnet, nachdem die neue ungarisc
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Western countries will implement stricter export controls on Chinese suppliers to Russia.
Likely · Medium term
Russia's reliance on China will continue to grow, leading to a significant power imbalance.
Very likely · Long term
Increased inflation in Russia due to higher spending policies will emerge.
Likely · Short term
Open Questions
- What specific measures will the West implement to further restrict Russian export revenues?
- How will China's growing influence over Russia impact global geopolitical dynamics?
- What is the precise impact of sanctions on Russia's ability to produce military equipment?
- Will increased inflation in Russia lead to domestic unrest?






