Saarlands ganzer Stolz: Das Helmholtz Center for Information Security
Quick Look
- Das Helmholtz Center for Information Security (Cispa) im Saarland hat sich in 15 Jahren zu einer renommierten Forschungseinrichtung entwickelt.
- Mit über 700 Mitarbeitern und einem neuen Campus für 350 Mio.
- Euro, wird das Engagement von Bund und Land ab 2029 fast verdoppelt.
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Why It Matters
Das Helmholtz Center for Information Security (Cispa) im Saarland hat sich in 15 Jahren von einem kleinen Kompetenzzentrum zu einer renommierten Einrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft entwickelt. Es konzentriert sich auf Cybersicherheit, Datenschutz und vertrauenswürdige KI.
Berlin. Bei jedem saarländischen Ministerpräsidenten steht ein Termin ganz dick im Kalender: Besuch des Helmholtz Center for Information Security (Cispa). Annegret Kramp-Karrenbauer schaute gern vorbei, ebenso Nachfolger Tobias Hans (beide CDU). Die aktuelle Amtsinhaberin Anke Rehlinger (SPD) war auch schon da und brachte sogar einen prominenten Gast mit: den Bundeskanzler.
Friedrich Merz lobte im August die „national und international gut vernetzte Forschung am Cispa“. Es sei eine „bedeutende Forschungseinrichtung“, die durch „innovative Spitzenforschung die digitalisierte Welt von morgen sicherer machen“ wolle. Cybersicherheit, Datenschutz und vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz (KI) gingen „uns alle an“.
Das kleine Saarland ist stolz auf sein Cispa. In nur 15 Jahren stieg es vom kleinen Kompetenzzentrum an der Uni zum Zentrum der renommierten Helmholtz-Gemeinschaft auf. Mehr als 700 Menschen arbeiten am Cispa, es entsteht zudem ein riesiger neuer Campus für 350 Millionen Euro. Zur Grundsteinlegung Ende April erschien neben Rehlinger auch der Staatssekretär von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU). Bund und Land, die zu 90 und zehn Prozent beteiligt sind, wollen ab 2029 ihr Engagement fast verdoppeln.
Für den Erfolg steht Cispa-Chef Michael Backes, der in seiner von Stahl, Bergbau und Autoindustrie geprägten Heimat ein Stück Zukunft aus dem Boden gestampft hat. Für die Landesregierung ist er ein Glücksfall.

