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Das Forschungsschiff «Polarstern» des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) ist zu einer neuen Arktisexpedition gestartet.
54 Wissenschaftler und 43 Crewmitglieder brachen von Bremerhaven zum sogenannten AWI-Hausgarten auf – einem ökologischen Langzeitobservatorium in der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen, wie das Institut mitteilte.
Das Institut hatte 1999 das Projekt «Hausgarten-Observatorium» initiiert. Dieses reicht von eisbedeckten Gewässern bis in Tiefen von mehr als 5.500 Metern und ist laut AWI ein Schlüsselstandort für die Beobachtung der Auswirkungen des Klimawandels auf polare marine Ökosysteme.
Messsysteme sind am Boden der Tiefsee verankert
Internationale Wissenschaftsteams betreiben dort Messsysteme, die am Boden der Tiefsee verankert sind und regelmäßig ausgetauscht werden müssen, wie das Institut mitteilte. Dort erfolgen ozeanographische und biologische Studien. «Der Hausgarten ist ein Langzeitgedächtnis der Arktis», sagte Thomas Soltwedel, langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Observatoriums.
Die Framstraße ist demnach die einzige Tiefwasserverbindung zwischen der Zentralarktis und den Weltmeeren. Hier treffen warme Atlantikströmungen auf kaltes arktisches Wasser – und diese Dynamik macht die Region den Angaben zufolge zu einem Frühwarnsystem für globale Veränderungen.
Dicke des Meereises hat um bis zu 40 Prozent abgenommen
Gleichzeitig erwärmt sich die Arktis doppelt so schnell wie der Rest der Erde, und allein die physikalischen Folgen sind dramatisch: Die Dicke des Meereises in der Framstraße hat demnach in den vergangenen Jahrzehnten um bis zu 40 Prozent abgenommen.
Die Expedition soll planmäßig am 3. August im norwegischen Tromsø enden. Die dort beginnende Folgeexpedition führt an die nordostgrönländische Küste und in die Zentralarktis zu geowissenschaftlichen Arbeiten, wie das Institut mitteilte. In ihrem Heimathafen wird die «Polarstern» Mitte Oktober zurückerwartet.

Das Nancy Grace Roman Space Telescope ist erfolgreich vom Kennedy Space Center gestartet. Es soll als Survey-Instrument den Himmel tausendmal schneller durchmustern als Hubble und ergänzt das James-Webb-Teleskop durch seine enorme Datenkapazität.

Die Nasa hat das „Nancy Grace Roman Space Telescope“ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus gestartet. Das mit über vier Milliarden Dollar budgetierte Teleskop soll ab 2027 Exoplaneten und Schwarze Löcher erforschen und ist deutlich leistungsstärker als das Hubble-Teleskop.
Die Nasa hat das Nancy Grace Roman Space Telescope erfolgreich gestartet. Das Teleskop soll ab 2027 Exoplaneten und Schwarze Löcher erforschen und dabei deutlich leistungsstärker als das Hubble-Teleskop agieren. Der Start erfolgte via SpaceX von Cape Canaveral.
Forscher des Northwell Health Feinstein Institutes haben die erste detaillierte anatomische Karte des Vagusnervs erstellt. Mithilfe von KI und Bildgebung wurden Nervenfasern klassifiziert, was die gezielte Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie verbessern könnte.
In Deutschland verlieren täglich Hunderte Menschen unter Vollnarkose das Bewusstsein, doch selbst erfahrene Anästhesisten wissen nicht genau, was im Gehirn passiert. Wissenschaftler untersuchen zunehmend die Gehirnaktivität unter Narkose und beobachten Phänomene, die lange als unmöglich galten.
Das Forschungsschiff Polarstern hat am 26. August 2026 zwei Millionen Seemeilen zurückgelegt, was etwa 3,7 Millionen Kilometern oder 92 Erdumrundungen entspricht. Das Jubiläum wird auf hoher See mit einem Shanty-Chor und Ansprachen gefeiert. Das Schiff wird voraussichtlich 2030 durch ein Nachfolgemodell ersetzt.