Breaking
ARهجوم على ناقلة في مضيق هرمز وحلف الناتو يعزز قدراته الدفاعيةDEDrogenopfer auf Rekordhoch: Junge Menschen besonders betroffenARمونديال 2026: الأرجنتين تواجه مصر وسويسرا تواجه كولومبيا في مواجهات حاسمةITJannik Sinner in semifinale a Wimbledon: batte Struff e vola tra i migliori 4ITTour de France: Mads Pedersen vince la quarta tappa, Torstein Traeen nuova maglia giallaJPIOC、2030年冬季五輪からノルディック複合を除外、フリーライドとシンクロ9を採用へARنتائج الثانوية العامة تثير الجدل مجدداً.. والطب في الصعيد تحت المجهرARفادية عبد الغني تتصدر الترند بعد فيديو مشاجرة.. ومسرحية "الدب" تصل بيروت.. وتخريج أول دفعة من بيت العود بالرياضARقمة ناتو في تركيا: ترمب يبحث عن دور قيادي وروسيا تحذّر من تصعيدFRCoupe du Monde 2026 : L'Égypte ouvre le score face à l'Argentine, la Belgique et l'Espagne qualifiéesARهجوم على ناقلة في مضيق هرمز وحلف الناتو يعزز قدراته الدفاعيةDEDrogenopfer auf Rekordhoch: Junge Menschen besonders betroffenARمونديال 2026: الأرجنتين تواجه مصر وسويسرا تواجه كولومبيا في مواجهات حاسمةITJannik Sinner in semifinale a Wimbledon: batte Struff e vola tra i migliori 4ITTour de France: Mads Pedersen vince la quarta tappa, Torstein Traeen nuova maglia giallaJPIOC、2030年冬季五輪からノルディック複合を除外、フリーライドとシンクロ9を採用へARنتائج الثانوية العامة تثير الجدل مجدداً.. والطب في الصعيد تحت المجهرARفادية عبد الغني تتصدر الترند بعد فيديو مشاجرة.. ومسرحية "الدب" تصل بيروت.. وتخريج أول دفعة من بيت العود بالرياضARقمة ناتو في تركيا: ترمب يبحث عن دور قيادي وروسيا تحذّر من تصعيدFRCoupe du Monde 2026 : L'Égypte ouvre le score face à l'Argentine, la Belgique et l'Espagne qualifiées
Newsgather
BackForschungsschiff "Polarstern" startet neue Arktisexpedition
Forschungsschiff "Polarstern" startet neue Arktisexpedition
Developing
Die Zeit3d agoScience1 min readGermany

Forschungsschiff "Polarstern" startet neue Arktisexpedition

Quick Look

  • Das Forschungsschiff "Polarstern" des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) ist zu einer neuen Arktisexpedition aufgebrochen.
  • 54 Wissenschaftler und 43 Crewmitglieder reisen zum "Hausgarten-Observatorium" in der Framstraße, einem Schlüsselstandort zur Beobachtung des Klimawandels.

AI-generated summary

Why It Matters

Das "Hausgarten-Observatorium" in der Framstraße ist ein ökologisches Langzeitobservatorium, das seit 1999 vom AWI betrieben wird. Es dient der Beobachtung der Auswirkungen des Klimawandels auf polare marine Ökosysteme.

Font size

Das Forschungsschiff «Polarstern» des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) ist zu einer neuen Arktisexpedition gestartet.

54 Wissenschaftler und 43 Crewmitglieder brachen von Bremerhaven zum sogenannten AWI-Hausgarten auf – einem ökologischen Langzeitobservatorium in der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen, wie das Institut mitteilte.

Das Institut hatte 1999 das Projekt «Hausgarten-Observatorium» initiiert. Dieses reicht von eisbedeckten Gewässern bis in Tiefen von mehr als 5.500 Metern und ist laut AWI ein Schlüsselstandort für die Beobachtung der Auswirkungen des Klimawandels auf polare marine Ökosysteme.

Messsysteme sind am Boden der Tiefsee verankert

Internationale Wissenschaftsteams betreiben dort Messsysteme, die am Boden der Tiefsee verankert sind und regelmäßig ausgetauscht werden müssen, wie das Institut mitteilte. Dort erfolgen ozeanographische und biologische Studien. «Der Hausgarten ist ein Langzeitgedächtnis der Arktis», sagte Thomas Soltwedel, langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Observatoriums.

Die Framstraße ist demnach die einzige Tiefwasserverbindung zwischen der Zentralarktis und den Weltmeeren. Hier treffen warme Atlantikströmungen auf kaltes arktisches Wasser – und diese Dynamik macht die Region den Angaben zufolge zu einem Frühwarnsystem für globale Veränderungen.

Dicke des Meereises hat um bis zu 40 Prozent abgenommen

Gleichzeitig erwärmt sich die Arktis doppelt so schnell wie der Rest der Erde, und allein die physikalischen Folgen sind dramatisch: Die Dicke des Meereises in der Framstraße hat demnach in den vergangenen Jahrzehnten um bis zu 40 Prozent abgenommen.

Die Expedition soll planmäßig am 3. August im norwegischen Tromsø enden. Die dort beginnende Folgeexpedition führt an die nordostgrönländische Küste und in die Zentralarktis zu geowissenschaftlichen Arbeiten, wie das Institut mitteilte. In ihrem Heimathafen wird die «Polarstern» Mitte Oktober zurückerwartet.

Related Topics

This article was originally published by Die Zeit.

Related Stories

More on this topicArktis