Breaking
DEChef des Militärgeheimdienstes in Ostlibyen bei Anschlag getötetITPutin minaccia rappresaglie sulle navi mercantili; attacchi di droni e raid in Russia e UcrainaES80 lugares para ver el eclipse solar de forma segura y gratuita en EspañaESTerremoto en Colombia: 132 muertos, 500 heridos y alerta volcánica tras sismo de 7,4 de magnitudITCosta Rica, ottava Esercitazione Nazionale di Emergenza fissata per il 12 agostoINTLTrump defends stowing away in airport catering container amid Iran threatCRYPTO-ENRussia's Central Bank Proposes First Framework for Retail Crypto TradingESUn tribunal israelí frena temporalmente el plan de rodear una prisión con cocodrilosTRTrump'tan gizli güvenlik operasyonu ve İran açıklamalarıESMilitares estadounidenses en Rota ven la crisis migratoria de Ceuta como un problema geopolíticoDEChef des Militärgeheimdienstes in Ostlibyen bei Anschlag getötetITPutin minaccia rappresaglie sulle navi mercantili; attacchi di droni e raid in Russia e UcrainaES80 lugares para ver el eclipse solar de forma segura y gratuita en EspañaESTerremoto en Colombia: 132 muertos, 500 heridos y alerta volcánica tras sismo de 7,4 de magnitudITCosta Rica, ottava Esercitazione Nazionale di Emergenza fissata per il 12 agostoINTLTrump defends stowing away in airport catering container amid Iran threatCRYPTO-ENRussia's Central Bank Proposes First Framework for Retail Crypto TradingESUn tribunal israelí frena temporalmente el plan de rodear una prisión con cocodrilosTRTrump'tan gizli güvenlik operasyonu ve İran açıklamalarıESMilitares estadounidenses en Rota ven la crisis migratoria de Ceuta como un problema geopolítico
Newsgather
BackSchweres Erdbeben in Kolumbien: Hunderte Tote und Vermisste
Schweres Erdbeben in Kolumbien: Hunderte Tote und Vermisste
BREAKING
Tagesschau Ausland3 hours agoWorld2 min readGermany

Schweres Erdbeben in Kolumbien: Hunderte Tote und Vermisste

Nach einem Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien suchen Rettungskräfte nach Überlebenden. Die Regierung rief den Notstand aus.

Quick Look

  • Nach einem Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien sind mindestens 240 Menschen gestorben und Tausende verletzt worden.
  • Die Regierung rief den Notstand aus, während Rettungskräfte in eingestürzten Gebäuden nach Überlebenden suchen.

AI-generated summary

Why It Matters

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 ereignete sich am Montagmorgen im Westen Kolumbiens mit einem Epizentrum nahe San José del Palmar.

Font size

Nachdem Kolumbien vom schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten erschüttert wurde, ist das ganze Ausmaß der Katastrophe noch nicht absehbar. Rettungskräfte suchen in eingestürzten Gebäuden weiter nach Überlebenden.

Bei dem Beben der Stärke 7,4 kamen mindestens 240 Menschen ums Leben. Rund 2.600 weitere Menschen wurden verletzt. Die Regierung rief den Notstand aus. "An erster Stelle steht die Rettung der Menschen, die unter den Trümmern begraben sind", sagte Präsident Abelardo de la Espriella. Die Regierung mobilisiere alle Ressourcen, sagte der erst seit wenigen Tagen amtierende Staatschef.

Unklare Anzahl an Verletzten

Einer inoffiziellen Plattform zufolge gelten knapp 3.800 Menschen als vermisst. Auch die Bürgermeister und Gouverneure der Städte Cali, Pereira, Chocó und Manizales teilten mit, dass nach mehr als 3.000 Vermissten gesucht werde.

Das Epizentrum des Bebens lag nahe San José del Palmar im Westen Kolumbiens. Es ereignete sich am Montagmorgen um 7.34 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von rund 103 Kilometern, wie Kolumbiens Geologischer Dienst mitteilte. Im Anschluss wurden zahlreiche Nachbeben registriert.

Schäden an Häusern, Schulen und Krankenhäusern

Bei einem Besuch in der Stadt Pereira sagte de la Espriella, dass landesweit insgesamt mehr als 1.100 Wohnhäuser und Gebäude vollständig eingestürzt seien. Mehr als 8.300 weitere Wohnhäuser wurden demnach beschädigt.

Die Stromversorgung sowie Telefon- und andere Kommunikationsverbindungen sind beeinträchtigt. Sechs Flughäfen sind dem Präsidenten zufolge wegen Schäden an ihrer Infrastruktur derzeit für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb.

Eingestürzte Kathedrale in Manizales

Der Bürgermeister der Großstadt Cali, Alejandro Eder, berichtete von Dutzenden eingestürzten Häusern, unter deren Trümmern noch Menschen vermutet würden. Das genaue Ausmaß der Schäden würde nun mit Hilfe von Drohnen aus der Luft ermittelt. Er bat die Bürgermeister von Bogotá und Medellín um Unterstützung.

In Manizales, im Westen des Landes, stürzte ein Turm der neugotischen Kathedrale ein und fiel auf das Kirchenschiff. Bürgermeister Jorge Eduardo Rojas warnte die Einwohner der Stadt vor möglichen Nachbeben.

In Bogotá wurden Gebäude evakuiert, die Schäden in der kolumbianischen Hauptstadt beschränkten sich dem Bürgermeister zufolge aber auf Risse in Gebäuden.

Internationale Hilfe angekündigt

Die USA kündigten derweil Unterstützung für Kolumbien an. Das Außenministerium stellt demnach 15,5 Millionen Dollar für Notunterkünfte, Lebensmittel und weitere Hilfsmaßnahmen bereit. Auch El Salvador, Mexiko und Chile boten Kolumbien Unterstützung an.

El Salvadors Präsident Nayib Bukele erklärte, sein Land sei bereit, Rettungskräfte, medizinisches Personal und Hilfsgüter zu schicken. Chiles Präsident José Antonio Kast erklärte, Chile, eines der erdbebenanfälligsten Länder der Region, "kennt den Schmerz und die Herausforderungen, die Erdbeben hinterlassen".

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Fortsetzung der Rettungs- und Bergungsarbeiten

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Wie hoch steigen die Opferzahlen noch?
  • Wann wird die Infrastruktur wiederhergestellt sein?

Related Topics

This article was originally published by Tagesschau Ausland.

Related Stories

More on this topickolumbien