Onlinehändler verzeichnete Kursrückgang von acht Prozent nach Börsengang
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Der in China gegründete Onlineversandhändler verlagerte seinen Sitz zwischen 2021 und 2022 nach Singapur und scheiterte zuvor an Börsengängen in London und New York.
Mit einem deutlichen Minus ist die Shoppingplattform Shein in Hongkong an die Börse gegangen. Das Unternehmen verzeichnete in den ersten Minuten zeitweise einen Kursrückgang von acht Prozent, nachdem es beim Börsengang umgerechnet bis zu 1,5 Milliarden Euro eingenommen hatte. Ein Anteilsschein der Firma kostete zwischen 44 und 45 Hongkong-Dollar (etwa 4,83 Euro bis 4,94 Euro). Vor dem Börsendebüt war der Angebotspreis für eine Shein-Aktie auf 48,56 Hongkong-Dollar festgesetzt worden.
Die Bewertung des Unternehmens liegt mit rund 24 Milliarden Dollar weit unter dem Höchststand von fast 100 Milliarden Dollar bei einer Finanzierungsrunde vor vier Jahren. Analysten zufolge gilt die Aktie trotz des Bewertungsabschlags jedoch immer noch als teuer im Vergleich zu Konkurrenten wie Temu.
Der in China gegründete Onlineversandhändler, der zwischen 2021 und 2022 seinen Sitz nach Singapur verlagert hatte, hatte zuvor schon versucht, in London und New York an die Börse zu gehen. Berichten zufolge scheiterte Shein jedoch am Widerstand der chinesischen Regierung.
Shein durch neue Zollreglungen beeinträchtigt
Shein will das Geld aus dem Börsengang nach eigenen Angaben unter anderem in seine technische Infrastruktur und die Stärkung der eigenen Marke investieren. Das Geschäft der Plattform wurde zuletzt etwa durch neue Zollregelungen in den wichtigen Märkten USA und Europa beeinträchtigt.

Der deutsche Drohnenhersteller Quantum Systems profitierte beim US-Markteinstieg vom CIA-nahen Investor In-Q-Tel. Während das Startup dadurch Aufträge von CIA und FBI erhielt, wachsen in Europa Bedenken bezüglich strategischer Abhängigkeiten.

Die Deutsche Bahn weitet ihr Alkoholkonsumverbot auf weitere Bahnhöfe aus, darunter Berlin und Kiel. Bis Oktober 2026 soll die Maßnahme an rund 5400 Stationen gelten, um Sicherheit und Sauberkeit zu erhöhen.

Die Shoppingplattform Shein ist mit einem Kursminus von rund acht Prozent in Hongkong an die Börse gegangen. Das Unternehmen nahm etwa 1,7 Milliarden Dollar ein, liegt mit seiner Bewertung von 26,5 Milliarden Dollar jedoch weit unter früheren Erwartungen.

Die US-Wettbewerbsbehörde FTC und 22 Bundesstaaten verklagen Amazon wegen mutmaßlicher Manipulation von Online-Werbeauktionen. Der Konzern soll seit 2018 heimlich Preise nach oben getrieben haben.

Der DAX wird vor Handelsstart schwächer taxiert. Belastend wirken die Nahost-Eskalation, drohende US-Zinserhöhungen sowie anstehende Inflationsdaten für die Eurozone.

Der Kosmetikkonzern Wella hat einen Börsengang in den USA beantragt und entsprechende Unterlagen bei der SEC eingereicht. Das Unternehmen verzeichnete im Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 2,7 Millionen Dollar.