Sicherheitsexperten befürchten Anschlagsserie auf Strominfrastruktur
Nach Vorfällen in Bergheim und Jänschwalde innerhalb von 24 Stunden warnen Politiker vor gezielten Kurzschlüssen und fordern schärfere Schutzmaßnahmen.
Quick Look
- Nach zwei mutmaßlichen Anschlägen auf die deutsche Strominfrastruktur innerhalb von 24 Stunden in Bergheim und Jänschwalde warnen Sicherheitsexperten vor einer Angriffsserie.
- Politiker fordern schärfere Schutzmaßnahmen.
AI-generated summary
Why It Matters
In Bergheim und Jänschwalde kam es innerhalb von 24 Stunden zu mutmaßlichen Anschlägen auf die Strominfrastruktur.
Berlin, Düsseldorf. Nach dem mutmaßlich zweiten Anschlag auf Deutschlands Strominfrastruktur innerhalb eines Tages befürchten Sicherheitsexperten weitere Angriffe. Der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), sagte dem Handelsblatt: „Bergheim und Jänschwalde binnen 24 Stunden: Das sind keine Einzelfälle mehr, das ist eine Serie von Angriffen gegen unsere Energieversorgung.“
Mit Blick auf die Anfälligkeit der Energieversorgung sagte er: „Auffällig ist: Es braucht gar keine großen Sprengungen, kein aufwendiges Arsenal. Ein gezielt herbeigeführter Kurzschluss an der richtigen Stelle reicht, um maximalen Schaden anzurichten.“ Man sehe hier „eiskaltes Kalkül mit niedrigschwelligen Mitteln“. Aus der Energiewirtschaft mehren sich Forderungen nach schärferen Schutzmaßnahmen.
Open Questions
- Wer sind die Verantwortlichen hinter den Anschlägen?
- Welche konkreten Schutzmaßnahmen werden ergriffen?






