Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass 81 Prozent der Brandenburger sich unsicherer fühlen als vor fünf Jahren; Sorgen um Krieg und Demokratie dominieren.
AI-generated summary
Der Brandenburg-Monitor ist eine regelmäßige Befragung zur Stimmungslage der Bevölkerung. Die aktuelle Erhebung fand zwischen dem 31. Juli und dem 28. August 2026 statt.
Immer mehr Bürger in Brandenburg sorgen sich einer Befragung zufolge zusehends um ihre Sicherheit. Insgesamt 81 Prozent fühlten sich unsicherer als noch vor fünf Jahren. Das ist eines der Ergebnisse des Brandenburg-Monitors auf Basis einer repräsentativen Forsa-Umfrage. Nur drei Prozent fühlten sich im Vergleich zu 2021 sicherer.
Vor allem die Sorge vor Krieg treibt viele Menschen um. 45 Prozent der Befragten sorgten sich vor solchen äußeren Bedrohungen. Dazu zählen etwa die weltpolitische Lage, die deutsche Sicherheitspolitik und die mangelnde Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr. Auch eine mögliche Gefährdung der Demokratie sorgt einige der Befragten. Darunter zählen die Studienmacher etwa «Extremismus und Radikalisierung» und die «Gesellschaftliche Spaltung und Verrohung».
Die große Mehrheit der Brandenburger scheine zu wissen, dass Demokratie und Freiheit verteidigt werden müssen, sagte Staatskanzleichefin Kathrin Schneider mit Blick auf die Umfrage.
Gleichzeitig befürworten rund zwei Drittel der Befragten den Ausbau von Bundeswehrstandorten in Brandenburg. Ebenfalls zwei Drittel sprachen sich für die Ansiedlung von Unternehmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Brandenburg aus. Für den Ausbau der Bundeswehrstandorte sprach für 35 Prozent der Befürworter primär die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit, 16 Prozent sahen darin auch einen wirtschaftlichen Impuls.
Gegen den Ausbau sprach für 21 Prozent der Ausbaugegner eine erhöhte Kriegsgefahr durch Aufrüstung. 21 Prozent gaben an, dass das Geld womöglich an anderer Stelle fehle. Insgesamt wurden 1.088 Brandenburger von der Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen (Forsa) im Rahmen einer repräsentativen Online-Befragung vom 31. Juli bis 28. August 2026 befragt. Schwerpunktthema war diesmal Sicherheit, Resilienz und Krisenvorsorge.
The election of AfD politician Tobias Rausch as President of the State Parliament of Saxony-Anhalt is causing outrage. The Left and the Greens criticize the support from BSW and presumably CDU MPs as a breach of the dam and a threat to democracy.

In Saxony-Anhalt, Tobias Rausch (AfD) was elected President of the state parliament. With 48 votes, he received support beyond his own parliamentary group, including from the BSW. Rausch announced that he wanted to run the office neutrally for the entire house.

AfD MP Hans-Thomas Tillschneider was elected vice president in the state parliament of Saxony-Anhalt. Tobias Rausch had previously been appointed President of the State Parliament. The election of the other vice presidents is still pending.
The federal government has presented the 'Infraplan 2026' to modernize the rail infrastructure in Germany by 2030. The concept serves as a control plan for network projects, while unions and associations demand secured financing.

In the state parliament of Saxony-Anhalt, the AfD politician Tobias Rausch was elected president of the state parliament. He received 48 votes, indicating support beyond the AfD and BSW. In addition, Hans-Thomas Tillschneider was elected Vice President.
The AfD MP Tobias Rausch was elected President of the State Parliament of Saxony-Anhalt. With 48 votes, he received more support than the AfD parliamentary group has seats, which indicates votes from the CDU and BSW. Critics see this as a breach of the dam.