Software: Wie viel Geld verdient SAP mit Künstlicher Intelligenz, Herr Klein?
SAP-Chef Christian Klein treibt die Vision des „Autonomous Enterprise“ voran, während das Unternehmen im dritten Quartal ein Umsatzwachstum von 13 Prozent verzeichnet.
Quick Look
- SAP-Chef Christian Klein forciert die Entwicklung autonomer Geschäftssysteme.
- Rund 80 Prozent der Ressourcen fließen in KI-Projekte wie den Assistenten Joule.
- Im dritten Quartal stieg der Umsatz des Softwarekonzerns um 13 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro.
AI-generated summary
Why It Matters
SAP verfolgt die Vision des „Autonomous Enterprise“, bei dem Geschäftsprozesse zunehmend von KI-Systemen übernommen werden.
Walldorf. Zwei Tage hat sich SAP-Chef Christian Klein kürzlich Zeit genommen, um an einem Workshop der Produktentwicklung teilzunehmen. Ein Team mit Spezialisten aus aller Welt tüftelte im Berliner Büro an Systemen, die Aufgaben im Geschäftsalltag autonom erledigen können.
„Die Funktionen sind noch nicht alle live“, sagt der Manager im Gespräch mit dem Handelsblatt, „aber wir bauen sie gerade.“
Kleins Präsenz zeigt: Es geht hier um die Zukunft von SAP. Der Softwarehersteller hat die Vision des „Autonomous Enterprise“ entworfen – Unternehmen sollen immer mehr Aufgaben an Maschinen delegieren können, ob beim Quartalsabschluss, in der Logistik oder bei der Einführung neuer Mitarbeiter.
In der Produktentwicklung fließen rund 80 Prozent der Ressourcen in Systeme wie den digitalen Assistenten Joule und die technischen Grundlagen dafür.
In der Bilanz ist das bislang jedoch nicht sichtbar, wie die Geschäftszahlen vom Mittwoch zeigen. Im dritten Quartal steigerte SAP den Umsatz um 13 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro.
Open Questions
- Wann werden die neuen KI-Funktionen vollständig live geschaltet?
- Wie hoch sind die genauen Kosten der KI-Investitionen im Vergleich zum Ertrag?






