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Ceuta ist eine spanische Exklave auf marokkanischem Festland an der Straße von Gibraltar und ein häufiger Übergangspunkt für Migranten aus Afrika, die nach Europa gelangen wollen.
Der spanische Geheimdienst hat die Behörden in Ceuta einen Tag vor der Ankunft zahlreicher Migranten im Juli gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die von der spanischen Regierung freigegeben wurden. Demnach informierte der CNI am 29. Juli sowohl die Regierungsvertretung in Ceuta als auch die Polizeieinheit Guardia Civil über in sozialen Netzwerken kursierende Aufrufe, die Grenze zu überqueren. Laut den Unterlagen hatten zwei entsprechende Gruppen zusammen rund 180.000 Follower.
In einer weiteren Mitteilung des CNI war zudem von geplanten Versuchen die Rede, schwimmend und über den Grenzzaun nach Ceuta zu gelangen. Der CNI informierte den freigegebenen Unterlagen zufolge auch die marokkanischen Behörden. Ceuta liegt auf dem marokkanischen Festland an der Straße von Gibraltar.
Am 30. und 31. Juli kamen nach Regierungsangaben bis zu 80.000 Flüchtlinge von Marokko aus nach Ceuta. Die meisten kehrten anschließend nach Marokko zurück. Tausende halten sich jedoch weiterhin in der spanischen Exklave auf. Mindestens 100 Menschen sind nach offiziellen Angaben bei dem Fluchtversuch gestorben. Nach dem Vorfall ist eine Debatte über die Frage entbrannt, inwiefern Behörden gewarnt worden waren und wer für die Grenzübertritte die Verantwortung trägt.
Lage war laut Sánchez nicht vorherzusehen
Mit der Veröffentlichung der bisher unter Verschluss gehaltenen Dokumente will Ministerpräsident Pedro Sánchez nach eigenen Angaben belegen, dass die Regierung nicht vor der Dimension der Fluchtversuche gewarnt worden sei. »Angesichts der damals vorliegenden Informationen« hätte niemand die Krise vorhersehen können, sagte Sánchez. Ähnlich äußerte sich Außenminister Jose Manuel Albares. Er habe keine Informationen über das mögliche Ausmaß gehabt.
Die Opposition wirft der spanischen Regierung dennoch vor, nicht ausreichend gehandelt zu haben. »Die Regierung wusste über alles Bescheid, was geschah«, sagte Ester Muñoz von der konservativen Volkspartei (PP). Zudem kritisierte Muñoz, dass die spanische Regierung die marokkanischen Behörden nicht verantwortlich machten.
Sánchez sagte, ihm lägen keine Informationen vor, dass Marokko die Fluchtversuche provoziert haben könnte. Zweifel an der Rolle marokkanischer Behörden hatten sich verstärkt, nachdem in der vergangenen Woche ein Polizeibericht an die Öffentlichkeit gelangt war, in dem auf die angebliche »Nachsicht« marokkanischer Sicherheitskräfte hingewiesen wurde. Sánchez hatte Russland sowie Israel zuletzt vorgeworfen, falsche Informationen verbreitet und so die Grenzübertritte begünstigt zu haben.
AI outlook — possibilities, not facts
Die spanische Regierung wird eine offizielle Untersuchung zu den Ereignissen in Ceuta einleiten.
Likely · Within weeks
Die diplomatischen Spannungen zwischen Spanien und Marokko werden kurzfristig anhalten.
Likely · Within weeks
After a fire on the ferry MV June Aster off Palawan, 87 people are missing, five dead have been recovered and 42 have been rescued. The Philippine Coast Guard is investigating the cause of the accident and possible safety violations.
According to Norwegian Prime Minister Jonas Gahr Støre, Ukrainian President Volodymyr Zelensky's plane was almost hit by a drone on the way to Oslo. The incident occurred early on Tuesday evening during the trip from Moldova to Norway for the memorial service for the late King Harald V. Ukrainian authorities and Zelensky have not yet commented on it.
The Spanish secret service CNI warned of a possible “attack by land and sea” one day before the unprecedented mass arrival of around 80,000 migrants in Ceuta at the end of July and informed both the authorities in Ceuta and the Guardia Civil as well as Moroccan authorities. The EU then provided an aid package worth 114.7 million euros.

According to Norwegian Prime Minister Jonas Gahr Støre, Ukrainian President Volodymyr Zelensky's flight from Moldova to Oslo was almost hit by a drone. The incident occurred early Tuesday evening on the way to the funeral ceremonies for the late Norwegian King Harald V. Norway's Finance Minister Jens Stoltenberg confirmed that Zelenskyy informed him of the incident upon his arrival in Oslo. It remains unclear whether this is the Russian Shahed drone observed by US experts, which was traveling in Moldovan and Romanian airspace.

A Russian missile attack on Kiev on August 20 killed at least 17 people, including 29-year-old Yevhenii Ionov. His mother, Olena Stohina, describes how she stood in front of the burning house and hoped to save her son. She reports on personal memories and criticizes the international community's indifference towards the war in Ukraine.

At least five people were killed and 35 injured in a series of Russian attacks in Ukraine in Kiev. Further attacks on trains and energy infrastructure caused damage to homes and led to power outages in several regions.