Sport-Staatsminister Rauhe favorisiert Olympia-Bewerbung für 2040
Quick Look
- Sport-Staatsminister Ronald Rauhe favorisiert eine deutsche Olympia-Bewerbung für 2040, da das Jahr das 50.
- Jubiläum der Wiedervereinigung markiert und ein starkes Signal senden könnte.
- Der DOSB wählt am Samstag in Baden-Baden zwischen München und Köln-Rhein-Ruhr als Kandidaten für die Spiele 2036, 2040 oder 2044.
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Why It Matters
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wählt zwischen München und Köln-Rhein-Ruhr als Kandidaten für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044, nachdem sich Berlin zurückgezogen hatte.
Im Werben um Olympia und Paralympics in Deutschland wäre Sport-Staatsminister Ronald Rauhe ein Zuschlag für das Jahr 2040 am liebsten. «2040 jährt sich die Wiedervereinigung zum 50. Mal. Hier könnten wir ein großartiges Signal senden, das auch mit den Werten von Olympischen Spielen zusammenpasst», sagte der Kanu-Olympiasieger der Deutschen Presse-Agentur kurz vor der Entscheidung, wen Deutschland ins Rennen um Sommerspiele schicken wird.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wählt am Samstag in Baden-Baden zwischen den verbliebenen Kandidaten München und Köln-Rhein-Ruhr, nachdem sich Berlin am Donnerstag zurückgezogen hatte. Die deutsche Bewerbung gilt für die Spiele 2036, 2040 oder 2044.
«Aus meiner persönlichen Geschichte heraus wäre 2040 mein Lieblingsdatum. Das hängt damit zusammen, dass ich ein Berliner Kind bin. Ich habe als Schulkind erlebt, was mit Menschen passiert, wenn eine Mauer fällt, wenn man wieder zusammenwächst, wenn aus zwei Bevölkerungsgruppen, die getrennt waren, wieder Gemeinschaft entsteht», sagte Rauhe. «Letztlich zählt aber vor allem eins: Die Olympischen und Paralympischen Spiele wieder in unser Land zu holen. Egal, wann.»
Rauhe: «Nicht nur eine Region stärken»
Der Anfang September zum Nachfolger von Christiane Schenderlein (CDU) berufene Ex-Leistungssportler wollte keine Präferenz für einen der beiden Kandidaten nennen. Dass Köln-Rhein-Ruhr anders als München auch Austragungsorte im Osten Deutschlands wie Rostock-Warnemünde und das sächsische Markkleeberg nominierte, gibt für Rauhe nicht den Ausschlag. «Ich finde es gut, wenn auch der Osten Deutschlands eine wichtige Rolle spielt. Am Ende geht es aber auch darum, für die Athletinnen und Athleten möglichst kompakte Spiele zu erzeugen. Darauf schaut auch das IOC», sagte er.
Rauhe setzt darauf, dass die DOSB-Mitglieder den international aussichtsreichsten Bewerber wählen. «Die Entscheidung darüber trifft der Sport, und ich gehe davon aus, dass er sie mit ganz viel Verantwortung treffen wird», bekräftigte der Sport-Staatsminister.
Nach der Wahl müssten sich auch die Unterlegenen hinter dem Gewinner vereinen. «Es geht nicht nur darum, die Bewerberregion im besten Licht scheinen zu lassen, sondern es geht um viel mehr. Wir wollen im gesamten Land Projekte und Weiterentwicklungen im Bereich Sport und Sportinfrastruktur vorantreiben. Es ist mein Anliegen, dass wir nicht nur eine Region, sondern ganz Deutschland stärken - und natürlich den deutschen Sport», sagte Rauhe.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Der DOSB wird entweder München oder Köln-Rhein-Ruhr als Kandidaten für die Olympischen Spiele auswählen.
Very likely · Within days
Bei einer erfolgreichen Bewerbung wird Deutschland sich für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2040 bewerben.
Likely · Within years
Open Questions
- Welche Stadt wird der DOSB als Kandidaten auswählen?
- Wie wird die Entscheidung des DOSB beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewertet?
- Welche konkreten Sportinfrastrukturprojekte sind geplant, falls Deutschland den Zuschlag erhält?
