Gouverneur Newsom übt Gnadenrecht aus und setzt politisches Signal gegen die Todesstrafe
AI-generated summary
Kalifornien vollstreckt die Todesstrafe seit 20 Jahren nicht mehr. Der Gouverneur beruft sich auf sein verfassungsmäßiges Gnadenrecht und kommt damit einem Appell von Amnesty International nach.
Der US-Bundesstaat Kalifornien wandelt insgesamt 548 Todesurteile in lebenslange Haftstrafen um. Der scheidende demokratische Gouverneur Gavin Newsom erklärte am Donnerstag, er übe damit sein verfassungsmäßiges Gnadenrecht aus. Newsom kommt damit einem Appell von Amnesty International und anderen Organisationen nach, vor Ende seiner Amtszeit Anfang Januar ein Zeichen gegen die Todesstrafe zu setzen.
Kalifornien vollstreckt die Todesstrafe bereits seit 20 Jahren nicht mehr, der Schritt gilt deshalb als symbolisch. Allerdings ist die Entscheidung Newsoms auch ein politisches Signal an Präsident Donald Trump, der ein Verfechter der Todesstrafe ist. Der 59-jährige Newsom gilt als möglicher Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten im Jahr 2028.
In einem Brief „an alle Kalifornierinnen und Kalifornier“ schrieb Newsom: „Meine heutige Entscheidung erfolgt nach fast drei Jahrzehnten, in denen ich als gewählter Amtsträger offen gegen staatlich gebilligte Hinrichtungen Stellung bezogen habe.“ Er sei überzeugt, dass eine Gesellschaft ohne „staatlich sanktioniertes Töten“ stärker sei. Die betroffenen Häftlinge haben demnach keine Möglichkeit zur Berufung gegen ihre Haftstrafen.
In den USA hatte zuletzt der Fall der Todeskandidatin Christa Pike für Diskussionen gesorgt. Die 50-Jährige hatte Ende September in Nashville im Bundesstaat Tennessee zwei Giftspritzen überlebt – als erster Häftling der jüngeren US-Geschichte. Pike war 1995 wegen Mordes an einer Klassenkameradin zum Tode verurteilt worden.
Befeuert wurde die Debatte zwischenzeitlich durch die Ankündigung von Verteidigungsminister Pete Hegseth, die Exekution des Attentäters Nidal Hasan durch ein Erschießungskommando im Dezember live zu übertragen. Nach massiver öffentlicher Empörung sagte Trump die Liveübertragung allerdings ab.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Todesstrafe-Debatte in den USA wird unter der neuen Bundesregierung fortgeführt.
Likely · Within months
US Secretary of State Marco Rubio has dismissed rumors of his resignation and said he loves his job. The media had speculated that he wanted to position himself for the 2028 presidential election. The rumor started two days after the midterms.
After the midterm election defeat, Republican lawmakers, including Thomas Massie, are calling for the impeachment of Defense Secretary Pete Hegseth. They blame the Iran war for the disastrous outcome. Hegseth defended himself in a video on X.

California Governor Gavin Newsom wants to convert 548 outstanding death sentences to life in prison without parole. He justifies this with California's values and sees the step as a political signal to President Donald Trump, who is pro-death penalty.
The Greens in Lower Saxony nominate Luisa Neubauer, Düzen Tekkal and Aladin El-Mafaalani as electors for the Federal Assembly on January 30th, which will decide on the successor to Federal President Frank-Walter Steinmeier. Cacau, Reinhold Würth, Hartmut Engler and Christiane Nüsslein-Volhard are also confirmed as electors.

Harmeet Dhillon, head of the civil rights division at the US Justice Department and a close Trump confidant, is resigning after the Republican congressional majority was lost. Reuters, citing two anonymous sources, said she announced her resignation in October and was frustrated by a lack of promotions.
Harmeet Dhillon, a senior confidant of President Donald Trump, will leave her post at the US Justice Department, according to insiders. She headed the Civil Rights Division and played a leading role in crackdowns on elite universities. The resignation follows the loss of Republican majorities in Congress in the midterm elections.