
Nach der Drosselung von Starshield in der Ukraine betont Palantir, dass sein von der Nato genutztes KI-System Maven keinen Notausschalter besitzt.
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Die Ukraine meldet Einschränkungen beim Satellitendienst Starshield. Gleichzeitig nutzen Nato und europäische Streitkräfte US-Software wie das Maven-System.
US-Techmilliardär Elon Musk persönlich soll laut Berichten die Anweisung zur Begrenzung gegeben haben: Die Ukraine steht infolge der Drosselung des für Gefechtsfeldkommunikation und Drohneneinsätze genutzten US-Satellitensystems Starshield massiv unter Druck. In Europa nehmen die Bedenken mit Blick auf Abhängigkeit von US-Technologie zu. So nutzt das Verteidigungsbündnis Nato das KI-System Maven des US-amerikanischen Softwareunternehmens Palantir.
Das System verarbeitet riesige Datenmengen von Satelliten, Radarsystemen und anderen Sensoren, um Militärangehörigen ein Bild vom Schlachtfeld zu vermitteln und die Entscheidungsfindung zu beschleunigen. Palantir versucht nun, die Europäer zu beschwichtigen. Laut dem Unternehmen verfügt das von der Nato genutzte militärische KI-System über keinen Kill-Switch. Das ist ein Notausschalter, mit dem sich ein technisches System stoppen oder deaktivieren lässt.
Louis Mosley, Topmanager von Palantir für Großbritannien und Europa, sagte der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf die KI-Plattform »Maven Smart System«: »Es gibt keine Notabschaltmechanismen. Weder Palantir noch die US-Regierung haben die Möglichkeit, von außen einzugreifen und das System abzuschalten.«
Das System wird vom militärischen Hauptquartier der Nato und mehreren europäischen Streitkräften genutzt.
»Was wir in den letzten Tagen in den Nachrichten rund um Starlink gesehen haben, ist äußerst besorgniserregend«, sagte Mosley. »Was Palantir betrifft, kann ich jedoch kategorisch versichern, dass Kunden, die unsere Software erworben haben, die volle operative Kontrolle über diese Software besitzen.«
The Nato erwarb Maven im Jahr 2025 für ihr Oberkommando der Alliierten Streitkräfte in Europa (SHAPE) und erklärte im Juni dieses Jahres, das System habe die »volle technische Einsatzfähigkeit« erreicht.
Einige europäische Nato-Mitglieder wie Deutschland und Frankreich haben Maven jedoch nicht für ihre eigenen Streitkräfte eingeführt. Sie begründeten dies mit Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von einem US-Unternehmen angesichts der häufigen Spannungen zwischen Trump und europäischen Staats- und Regierungschefs.
Im April dieses Jahres schloss der Leiter des deutschen Cyberkommandos den Kauf von Maven aus und erklärte, es sei »undenkbar«, dass Mitarbeiter eines privaten Unternehmens Zugang zur nationalen Militärdatenbank des Landes hätten.
Mosley sagte, es liege »voll und ganz im Ermessen des Kunden«, ob Palantir-Mitarbeiter am Betrieb des Systems beteiligt seien. Solche Mitarbeiter seien Staatsangehörige des jeweiligen Landes und verfügten über die erforderliche Sicherheitsfreigabe.
»Es kann absolut unabhängig von uns betrieben werden, und wir haben viele, viele Kunden auf der ganzen Welt – sowohl im militärischen Bereich als auch in der Wirtschaft –, die das tun«, sagte der Manager.
Die Ukraine berichtet seit einigen Tagen, dass die Nutzung des militärtauglichen Satellitendienstes »Starshield«, der die »Starlink«-Konstellation von SpaceX nutzt, eingeschränkt worden sei. Dadurch funktionierten die Terminals auf sich schnell bewegenden Plattformen nicht mehr, was Aufgaben wie den Einsatz von Abfangdrohnen zur Abwehr russischer Angriffe behinderte.
Wie das »Wall Street Journal« berichtet, soll Musk die Drosselung selbst angeordnet haben. Zuvor hatte er auf das Weiße Haus verwiesen, das seinerseits eine Beteiligung bestritt.
Ukrainische und europäische Regierungsvertreter äußerten den Verdacht, dass es sich um einen politischen Schritt handle. Denn kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von der Ukraine verlangt, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen.

Despite US President Trump's announcement that the Starlink throttling in Ukraine has been lifted, Ukrainian military sources report continued restrictions. This affects drone defense and communication at the front.
Russia's largest airport, Sheremetyevo, brought passengers to safety because of a drone alarm. Operations were also temporarily suspended at other Moscow airports.

Despite US President Trump's announcement that he has lifted the Starshield system throttling for Ukraine, the Ukrainian Ministry of Defense continues to report persistent signal losses and technical limitations.

In the future, Ukraine will work with the Finnish companies ICEYE and Nokia on independent satellite communication. This follows disagreements with the US over the US satellite internet Starlink.

Due to delays with the Skyranger anti-aircraft tank, the Bundeswehr is procuring 48 GARMR drone defense systems from Diehl and commissioning the start-up Tytan for mobile units as an interim solution.

The Bundeswehr is initiating fine proceedings against young men who do not fill out the military registration questionnaire on time. Failure to comply can result in penalties of up to 250 euros. Almost 500,000 young people have been contacted since January.