Bundespräsident warnt vor extremistischen Kräften und fordert entschlossenes politisches Handeln
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Der Tag der Deutschen Einheit erinnert an die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Tag der Deutschen Einheit an die bewegenden Zeiten rund um die Wiedervereinigung erinnert. «Heute vor 36 Jahren war eine tiefe Wunde geheilt - eine Wunde, die Deutschland zuvor über vier Jahrzehnte hinweg aufgewühlt, belastet und in einem, wie ich finde, unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung gehalten hat», sagte der Bundespräsident beim Festakt in Bremen.
Inzwischen sei viel Zeit vergangen, meinte Steinmeier. Der Tag der Deutschen Einheit sei dafür da, sich die Gefühle und die mutigen Menschen von damals ins Gedächtnis zu rufen. Es sei die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland gewesen. Niemals dürften die Herausforderungen der Gegenwart diesen Glücksmoment in der deutschen Geschichte verdrängen, sagte er. «Niemals dürfen wir diesen Moment in Vergessenheit geraten lassen.» Dies wäre Verrat.
Was dem Bundespräsidenten Sorgen bereitet
Zur aktuellen Lage in Deutschland äußerte er sich besorgt. Extremistische Kräfte gefährdeten Freiheit, Demokratie und Einheit, sagte er. Die Politik müsse sich ohne Schonung fragen, was versäumt wurde, wenn sich so viele Menschen abwenden und Extremisten Resonanz finden. Es gebe viel zu tun. Alle sollten sich gegen Manipulationen und Lügen wehren. «Unser Deutschland ist ein gutes Land! Sorgen wir dafür, dass es so bleibt», forderte er vor rund 1.000 geladenen Gästen.
«Habt Mut zur Erneuerung!»
Es habe in den vergangenen Jahrzehnten viele Krisen und Herausforderungen gegeben. Seine Erfahrung sei, dass Festgefahrenes aufgelöst werden könne und Gegensätze vermittelbar seien. Große Problemlagen könnten in kleinen Schritten bearbeitet werden. Der Schlüssel sei der politische Wille, eingefahrene Routinen zu verlassen. Die Politik forderte er auf, entschlossen zu handeln - auch bei Gegenwind. Und: «Habt Mut zur Erneuerung!» Zuversicht und Handeln sei wichtig. «Unser Deutschland ist ein gutes Land. Schaffen wir ein noch besseres!», sagte er am Ende seiner eindringlichen Rede, für die er langen Applaus bekam.
Kanzler auf X: «Wir halten unser Land zusammen»
Zu Gast war auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Die Deutsche Einheit zeige, was mutige Menschen erreichen können, schrieb Merz zuvor auf der Plattform X. «Sie ist Versprechen und Verantwortung zugleich: Wir halten unser Land zusammen, bewahren unsere Freiheit und sorgen dafür, dass auch kommende Generationen in einem geeinten Deutschland in Wohlstand leben können.»

Tens of thousands of people demonstrated against the housing shortage in 50 Spanish cities. The trigger was the failure of a legislative package in parliament. While the protests remained mostly peaceful, there were riots and police operations in Valencia.
In a current Insa survey, the AfD achieved 30 percent nationwide, while the Union fell to 18 percent. The SPD and Greens are at 14 percent, while the FDP and BSW fail at the five percent hurdle. Chancellor Friedrich Merz continues to have low approval ratings.

On the occasion of German Unity Day in Bremen, Federal President Frank-Walter Steinmeier warns against extremism. During his speech, the AfD chairman remained seated in the audience and refrained from applause.
Around 1,000 guests of honor and hundreds of thousands of citizens celebrate German Unity Day in Bremen. Federal President Steinmeier calls for the defense of democracy against extremism and calls for political courage for renewal.
The Green party leaders Katharina Dröge and Britta Haßelmann are calling for a departure from the previous AfD strategy. They admit that the party's promotion of democracy no longer reaches many citizens and instead demand concrete solutions.
After a second preliminary discussion, the Berlin parties Left, Greens and SPD have agreed to continue talks on forming a government. The central topics of the discussions so far have been anti-Semitism, racism and organized crime.