Stuart Russell über Risiken und Regulierung von Künstlicher Intelligenz
Im Interview auf der DLD-Konferenz äußert sich der KI-Experte zur Notwendigkeit einer sichereren Entwicklung von KI-Systemen.
Quick Look
- Der KI-Experte Stuart Russell warnt auf der DLD-Konferenz in München vor den Risiken außer Kontrolle geratener KI.
- Er kritisiert aktuelle Regulierungsansätze und plädiert für eine sicherere technologische Entwicklung, um existenzielle Gefahren zu vermeiden.
AI-generated summary
Why It Matters
Stuart Russell ist Mitautor eines einflussreichen KI-Lehrbuchs und äußert sich kritisch zur aktuellen Sicherheitslage in der KI-Forschung.
Im Interview auf der DLD-Konferenz in München erklärt Russell dem Handelsblatt, warum er vom Technologieoptimisten zum Mahner geworden ist, weshalb er die aktuelle Regulierung für falsch hält und wie hoch er das Risiko einschätzt, dass KI außer Kontrolle gerät.
Herr Russell, Sie haben das weltweit einflussreichste KI-Lehrbuch mitgeschrieben und gelten heute als einer der prominentesten Warner. Wann genau ist aus dem Optimisten der Skeptiker geworden?
Ich glaube nicht, dass „Skeptiker“ das richtige Wort ist. Es ist eher ein Kompliment an die KI, wenn ich sage: Sie könnte so leistungsfähig werden, dass sie zur Bedrohung wird – es sei denn, man entwickelt sie richtig. Jemand, der dafür sorgt, dass Atomreaktoren nicht explodieren, ist ja auch kein Skeptiker gegenüber Kernenergie. Das ist einfach gesunder Menschenverstand.
Open Questions
- Welche konkreten Regulierungsmaßnahmen schlägt Russell vor?
- Wie definieren Entwickler eine 'richtige' KI-Entwicklung?





