Technologie: Chinas Chiphersteller suchen Abnehmer in der deutschen Autoindustrie
Chinas Sensorspezialist Calterah will mit seinem Münchner Büro Marktanteile in Europa gewinnen und konkurriert dabei mit etablierten europäischen Halbleiterriesen.
Quick Look
Der chinesische Radarchiphersteller Calterah expandiert nach Europa und will trotz starker Konkurrenz durch etablierte europäische Halbleiterkonzerne wie Infineon massiv Marktanteile in der deutschen Autoindustrie gewinnen.
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Why It Matters
Chinesische Halbleiteranbieter drängen verstärkt in den europäischen Markt und konkurrieren mit etablierten Herstellern wie Infineon.
München, Shanghai. Die Niederlassung ist klein, die Ambitionen sind groß. Chinas Sensorspezialist Calterah beschäftigt in seinem Münchner Büro bislang neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Europachef Peter Wiese ist trotzdem überzeugt, dass der Konzern aus Shanghai hierzulande massiv Marktanteile gewinnen wird.
Calterah habe bereits mehrere Kunden aus der Autoindustrie in Europa, „und weitere sind am Horizont zu sehen“, sagte der Manager dem Handelsblatt. Weltweit seien mehr als 300 Automodelle mit Radarchips von Calterah ausgestattet, nicht nur in China, sondern auch in Europa und den USA.
Immer mehr chinesische Halbleiteranbieter drängen in das Geschäft mit der deutschen Autoindustrie. Dabei stellen sie sich dem wohl härtesten Wettbewerb weltweit, denn die größten Autochiphersteller kommen aus Europa: Die Nummer eins ist der Münchner Dax-Konzern Infineon, dahinter folgt NXP aus den Niederlanden. Haben chinesische Anbieter in Deutschland überhaupt eine Chance?
Open Questions
- Welche europäischen Autokunden beliefert Calterah konkret?
- Wie reagieren Infineon und NXP auf die neue Konkurrenz?







