Technologie: Trumpf wächst massiv im Geschäft mit der Chipindustrie
Der Halbleiterboom wird für den Laserspezialisten in schwierigen Zeiten zur zentralen Stütze.
Quick Look
- Der Laserspezialist Trumpf investiert massiv in das Halbleitergeschäft, um den Umsatzrückgang auszugleichen.
- Trotz des Stellenabbaus der letzten Jahre sieht das Unternehmen hier eine zentrale Wachstumssäule.
AI-generated summary
Why It Matters
Trumpf verlor seit dem Rekordgeschäftsjahr 2022/23 rund eine Milliarde Euro an Umsatz und strich rund 1000 Stellen.
Stuttgart, München. Der Laserspezialist Trumpf investiert in das Geschäft mit der Chipindustrie. Der Boom im Halbleitergeschäft wird zur zentralen Stütze des Unternehmens in schwierigen Zeiten. Zwar dürfte es noch einige Jahre dauern, bis der Halbleiterbereich die größte Sparte von Trumpf sein wird. „Aber beim Auftragseingang und bei der Umsatzprognose ist er proportional führend“, sagt Technik-Vorstand Berthold Schmidt.
So ist das Vorhaben mehr als ein schlichtes Wachstumsprojekt. Denn seit dem Rekordgeschäftsjahr 2022/23 hat das Unternehmen rund eine Milliarde Euro an Umsatz eingebüßt. Rund 1000 Stellen strich Vorstandschefin Nicola Leibinger-Kammüller in den vergangenen anderthalb Jahren großteils in Deutschland.
Im Gespräch mit dem Handelsblatt verrät der Technikchef exklusiv, wie stark Trumpf die Produktionskapazitäten erhöhen wird, welche Rolle der Chipausrüster ASML bei alldem spielt und welche Geschäftsfelder ebenfalls vielversprechend sind. Auch neue Arbeitsplätze in Deutschland werden geschaffen.
Open Questions
- Wie stark werden die Produktionskapazitäten genau erhöht?
- Welche Rolle spielt ASML im Detail?
- Wie viele neue Arbeitsplätze entstehen in Deutschland?







