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Telekom-Chef Höttges setzt auf Künstliche Intelligenz zur Kostensenkung
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Handelsblatt1 hour agoBusiness1 min readGermanyView translation

Telekom-Chef Höttges setzt auf Künstliche Intelligenz zur Kostensenkung

Der Dax-Konzern plant durch KI-Initiativen bis 2030 indirekte Kosten um 2,5 Milliarden Euro zu senken und zusätzliche Umsätze zu generieren.

Quick Look

  • Telekom-Vorstandschef Timotheus Höttges kündigte beim Investorentag in Bonn an, KI zur Effizienzsteigerung zu nutzen.
  • Bis 2030 sollen indirekte Kosten um 2,5 Milliarden Euro sinken, während gleichzeitig neue Umsatzpotenziale von einer Milliarde Euro entstehen.

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Why It Matters

Die Telekom präsentierte auf ihrem Investorentag in Bonn erstmals konkrete finanzielle Ziele für ihre KI-Strategie.

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Düsseldorf. Telekom-Vorstandschef Timotheus Höttges will den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zu einem wichtigen Geschäft für den Dax-Konzern machen. Beim Investorentag des Konzerns am Montag in Bonn legte der Vorstandschef erstmals umfassend Zahlen vor, wie sich die KI‑Initiative seines Unternehmens in der Bilanz niederschlagen soll. „Ich bin ein AI-Optimist“, sagte Höttges.

Im kommenden Jahr würden die Kosten im Vergleich zu 2023 voraussichtlich um 1,1 Milliarden Euro sinken. „Das sind 300 Millionen mehr, als wir ursprünglich angekündigt hatten“, sagte Höttges. Bis 2030 soll KI zusammen mit Automatisierung die indirekten Kosten außerhalb der USA um rund 2,5 Milliarden Euro drücken. Zugleich sieht die Telekom zusätzliches Umsatzpotenzial von rund einer Milliarde Euro, kündigte Höttges in Bonn vor geladenen Investoren an.

„KI bietet uns großartige Möglichkeiten“, sagte Höttges. Anders als große Technologiekonzerne aus den USA habe die Telekom bereits Erfahrungen darin, eine große Infrastruktur zu steuern. Damit spielte er auf die Milliardensummen an, die US-Technologiefirmen in die Infrastruktur für KI-Anwendungen stecken. Alleine Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta dürften in diesem Jahr laut Berechnungen von Bloomberg rund 772 Milliarden Dollar investieren.

Open Questions

  • Wie genau wird die KI-Implementierung operativ umgesetzt?
  • Welche spezifischen KI-Anwendungen sind geplant?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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