Teure Energie: Iran-Krieg befeuert Inflation in der Eurozone
Im März ist die Teuerungsrate im Euroraum stärker gestiegen als zunächst geschätzt. Laut Eurostat sind die Preise im Schnitt um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat nach oben gegangen.

Im März ist die Teuerungsrate im Euroraum stärker gestiegen als zunächst geschätzt. Laut Eurostat sind die Preise im Schnitt um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat nach oben gegangen.

Der VW-Aufsichtsrat berät über ein neues Sparpaket, das Zehntausende Jobs und Werke wie Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm betreffen könnte. Das bisherige Sparziel von 35.000 Stellen reicht nicht mehr aus, da der Konzern unter anderem durch den Aufstieg chinesischer Hersteller und den US-Markt unter Druck gerät.

Airbus prognostiziert bis 2045 eine Verdopplung der Passagierzahlen auf zehn Milliarden und einen Bedarf von über 42.000 Flugzeugen. Asien, insbesondere Indien, wird als Hauptwachstumsregion erwartet, während China langsamer wächst. Die Prognose für den A380 war in der Vergangenheit fehlerhaft.
Der IWF hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft bis 2027 gesenkt, unter anderem wegen des Irankriegs, der Rohstoffpreise und Lieferketten gefährdet. Trotz einer Beruhigung der Energiemärkte bleiben die Preise hoch, und die USA haben Sanktionen gegen iranisches Öl wieder in Kraft gesetzt.

Toyota plant ein neues Werk in Texas für 3,6 Milliarden Dollar, das bis 2030 eröffnet werden soll und 2000 Arbeitsplätze schafft. Die Produktion des "Tacoma"-Pick-up-Trucks wird teilweise von Mexiko in die USA verlagert, was als Erfolg der US-Handelspolitik unter Präsident Trump gewertet wird.

Viele deutsche Unternehmen wie VW, Evonik und BASF bauen Stellen ab. 60% erwarten weiteren Abbau bis 2030. Arbeitsrechtler Alexander Birkhahn sieht viel zu tun, da Firmen die Krise als anhaltend betrachten und Personal reduzieren. Häufiger Fehler: mangelhafte Sozialauswahl.
Der IWF erwartet bis 2027 eine hartnäckige Inflation von 3,9 Prozent, trotz KI-Fortschritten, die das Wirtschaftswachstum stützen. Zinsen bleiben hoch, die Straße von Hormus bleibt kritisch.