Tigst Assefa verpasst Weltrekord beim Marathon wegen Muskelverletzung
Topfavoritin Tigst Assefa lag auf Rekordkurs, ehe wenige Kilometer vor dem Ziel muskuläre Probleme auftraten.
Quick Look
Die äthiopische Topfavoritin Tigst Assefa hat beim Versuch, den Marathon-Weltrekord anzugreifen, kurz vor dem Ziel wegen muskulärer Probleme aufgeben müssen.
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Why It Matters
Tigst Assefa stellte 2023 eine Bestmarke auf und trat als Topfavoritin am Brandenburger Tor an.
Sie war die Topfavoritin auf den Sieg und ging vom ersten Meter an auf Weltrekordjagd – und sie war drauf und dran, ihn sich auf beeindruckende Weise zu holen. Dann nahm das Drama seinen Lauf.
Die 29 Jahre alte Äthiopierin Tigst Assefa lag klar auf Rekordkurs, doch wenige Kilometer vor dem Ziel machte plötzlich ein Muskel zu. Ihr Gesicht verzog sich vor Schmerzen, ihr Laufstil wurde unrund, sie humpelte leicht. Assefa kämpfte und kämpfte, schleppte sich Meter um Meter weiter – in der Hoffnung, sich doch noch in Rekordzeit ins Ziel retten zu können. Mit jedem Schritt aber schwand die Hoffnung, der Applaus der Menge wollte sie tragen, doch es reichte nicht.
Assefa hatte hier bereits 2022 und 2023 triumphiert und dabei vor drei Jahren mit einer Zeit von 2:11:53 Stunden eine globale Bestmarke aufgestellt. Vor (und nach) dem heutigen Startschuss nahe dem Brandenburger Tor stand der Weltrekord bei 2:09:56 Stunden, aufgestellt von Ruth Chepngetich vor knapp zwei Jahren in Chicago. Die Kenianerin ist aktuell wegen eines positiven Dopingtests gesperrt, ihr Weltrekord hatte aber weiter Bestand – und dabei bleibt es.
Open Questions
- Wie schwer ist die Muskelverletzung von Tigst Assefa genau?


