
Die EU-Klimaziele bis 2050 erfordern grünen Wasserstoff, doch bürokratische Hürden gefährden Investitionen in Elektrolyseure.
AI-generated summary
Die EU strebt bis 2050 Klimaneutralität an. Wasserstoff gilt als essenziell für die Dekarbonisierung der Industrie.
Die Europäische Union hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Um das zu erreichen, kommt sie an grünem Wasserstoff nicht vorbei, da sich nicht alle Industrieprozesse allein mit Strom aus erneuerbaren Quellen klimaneutral gestalten lassen. Doch der Ausbau stockt seit Jahren. Und laut Experten ist es ausgerechnet das EU-Regelwerk selbst, das den Wasserstoff-Hochlauf ausbremst.
Das jüngste Beispiel ist der Plan der EWE AG und der österreichischen Verbund AG für den Bau eines Elektrolyseurs zur Wasserstoff-Herstellung mit einer Leistung von bis zu 500 Megawatt. Es wäre eines der größten Wasserstoffprojekte in Deutschland. Die EU-Regulierung in ihrer derzeitigen Form macht das Vorhaben aber unrentabel – und so zögern beide Unternehmen mit einer finalen Investitionsentscheidung, trotz der grundsätzlichen Bereitschaft, das Projekt anzugehen. Klaus Stratmann, Chefreporter für Klima und Energie beim Handelsblatt, spricht im Podcast über die Hintergründe.
Außerdem erklärt Andreas Neuhaus, Teamleiter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, wie lange die Aktienmärkte den hohen Zinsen noch trotzen können und wann die Krisenstimmung am Anleihemarkt auch die großen Indizes erfassen könnte.
AI outlook — possibilities, not facts
Verzögerung der finalen Investitionsentscheidung für den 500-MW-Elektrolyseur.
Likely · Within months

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