Über 2.300 Tote, 5.000 Infektionen und ein Virus, das sich schneller verbreitet als je zuvor
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Ebolaausbrüche in der DRC seit den 1970er Jahren, mit dem aktuellen als dem tödlichsten.
Der aktuelle Ebolaausbruch ist der tödlichste in der Geschichte der Demokratischen Republik Kongo. Bereits 2.325 Menschen seien nach einer Virusinfektion gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden mit. So viele Tote forderte der bislang größte Ebolaausbruch in Westafrika erst, nachdem er bereits dreimal so lang angedauert hatte. Das Virus verbreitet sich schneller als je zuvor in dem zentralafrikanischen Land. Innerhalb von 24 Stunden seien ihnen 101 neue Fälle gemeldet worden, teilten die kongolesischen Behörden mit. Insgesamt sind rund 5.000 Infektionen bekannt. Viele Fälle bleiben jedoch unentdeckt: 60 bis 70 Prozent der gemeldeten Infektionen betreffen Menschen, die zuvor nicht als Kontaktpersonen bekannt waren. Viele von ihnen zeigen bereits Symptome und haben mit einer hohen Wahrscheinlichkeit weitere Personen angesteckt.
»Das Virus ist uns einen Schritt voraus« »Wir jagen dem Virus hinterher«, sagte der Afrika-Regionaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Mohamed Yakub Janabi. »Das Virus ist uns einen Schritt voraus.« Medikamente oder einen Impfstoff, der gegen die sogenannte Bundibugyo-Variante des Virus schützt, gibt es bisher nicht. Die Sterblichkeitsrate ist offiziellen Zahlen zufolge auf 46 Prozent gestiegen, Anfang Juni waren es noch 20 Prozent. Experten gehen davon aus, der statistische Anstieg offenbare vielmehr eine unzureichende Überwachung des Infektionsgeschehens. Uganda erklärte Ebolaausbruch für beendet Die Epidemie brach Experten zufolge im Januar aus, wurde aber erst Mitte Mai festgestellt. In der Demokratischen Republik Kongo kam es seit der Entdeckung des Virus in den Siebzigerjahren bereits zu rund einem Dutzend Ausbrüchen.
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Weitere Ausbreitung vor Saisonwechsel
Likely · Within weeks
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Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat sich auf sechs Provinzen ausgespreitet. Seit Mai sind über 4.500 Fälle und 2.100 Tote bestätigt. Experten warnen vor einer möglichen Ausbreitung über ein Jahr hinaus und auf weitere Länder.
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