US-Präsident Trump fordert Entschuldigung für Verhalten bei Nationalhymne. LeBron James kontert mit humorvollem Spruch.
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US-Präsident Trump kritisierte LeBron James für vermeintliche Respektlosigkeit während der Nationalhymne bei einem NBA-Spiel.
NBA-Superstar LeBron James hat lässig auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump reagiert. Vor dem NBA-Spiel seiner Philadelphia 76ers gegen die Cleveland Cavaliers sagte der 41-Jährige in Anlehnung an Trumps Arbeitstag: „Im Büro ist heute nicht viel los.“ Sinngemäß meinte James damit, dass Trump offenbar nichts Besseres zu tun habe, als ihn zu kritisieren.
Der US-Präsident hatte James scharf für sein Verhalten beim NBA-Auftaktspiel kritisiert. Der Basketballer wurde gefilmt, wie er während der Nationalhymne offenbar Golfschwünge übt und danach Trockenübungen macht, als würde er einen Basketball werfen. Trump nannte James dafür eine „totale Schande“ und forderte eine Entschuldigung. Bei einem Auftritt am Donnerstagabend in Iowa legte er nach und sprach von „einer Geschichte, die einem großen Skandal gleicht“.
Auch James’ Trainer Nick Nurse wurde im Vorfeld der Partie zu den Trump-Aussagen befragt. „Ich denke, das reiht sich nahtlos in die anderen äußeren Störfaktoren ein, mit denen wir bereits zu kämpfen hatten“, sagte er. „Ich sage immer wieder dasselbe: Das Einzige, was mir wirklich wichtig ist, ist, dass die Spieler ins Training kommen, dass sie zur Videoanalyse gehen und dass sie auf dem Spielfeld stehen. Die Konzentration, die sie an den Tag legen, und ihre Entschlossenheit sind einfach hervorragend.“
Vor dem Spiel gegen die Cavaliers bewegte sich James bei der Hymne zwar leicht von einem Bein aufs andere, präsentierte sich ansonsten aber ruhig. Sportlich lief es für sein Team nach anfänglich großen Problemen auch rund. Die 76ers lagen zwischenzeitlich mit 29 Punkten zurück, gewannen am Ende aber mit 114:106. Es war das größte Comeback für die Sixers seit 30 Jahren. James erzielte beim zweiten Sieg im zweiten Spiel 17 Zähler und sammelte zehn Rebounds.

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