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Tote nach Migrantenansturm auf Ceuta steigen auf 72
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Handelsblatt8 hours agoWorld1 min readGermany

Tote nach Migrantenansturm auf Ceuta steigen auf 72

Quick Look

  • Nach einem massiven Migrantenansturm auf die spanische Exklave Ceuta ist die Zahl der Todesopfer auf 72 gestiegen.
  • Die meisten ertranken beim Versuch, schwimmend von Marokko nach Ceuta zu gelangen.
  • Zehntausende Migranten waren zuvor irregulär eingereist, die meisten sind inzwischen zurückgekehrt.

AI-generated summary

Why It Matters

Zehntausende Migranten gelangten irregulär von Marokko in die spanische Exklave Ceuta, was zu einer humanitären Krise und Todesfällen führte.

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Ceuta. Nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta haben Einsatzkräfte weitere Leichen geborgen. Die Zahl der Toten stieg damit auf 72, teilte der Vertreter des spanischen Innenministeriums in Ceuta, Miguel Ángel Pérez Triano, vor Journalisten mit. Zuvor waren 67 Tote offiziell bestätigt worden. Einsatzkräfte suchen weiter das Meer ab.

Die meisten Todesopfer seien bei dem Versuch ertrunken, schwimmend von Marokko aus in die Exklave zu gelangen, hatte der staatliche Fernsehsender RTVE bereits am Freitag unter Berufung auf die Behörden berichtet. Auf Fotos und TV-Bildern waren unter anderem zahlreiche Schwimm- und Autoreifen zu sehen, mit denen Menschen von der marokkanischen Küstenstadt Fnideq aus versuchten, nach Ceuta zu gelangen. Andere waren über die Grenzzäune geklettert.

Nach verschiedenen amtlichen Schätzungen waren vor allem am Mittwoch und Donnerstag insgesamt 50.000 bis 60.000 Menschen irregulär in die Exklave gekommen. Nach Angaben der spanischen Regierung sind nahezu alle inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. RTVE berichtete, dass sich in Ceuta am Wochenende noch einige hundert Neuankömmlinge aufhielten.

Open Questions

  • Wie wird die Grenzsicherung in Ceuta zukünftig gestaltet?
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um weitere Todesfälle zu verhindern?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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