Transfer-Übersicht: Kehrer zu Ajax, Fernández zu ManCity und weitere Wechsel
Zahlreiche Transfers in der Bundesliga und international: Thilo Kehrer wechselt nach Amsterdam, Enzo Fernández zieht es zu Manchester City.
Quick Look
- Zahlreiche Transferbewegungen im europäischen Fußball: Thilo Kehrer wechselt zu Ajax Amsterdam, Enzo Fernández schließt sich Manchester City an.
- Zudem gibt es diverse Personalentscheidungen bei Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und Borussia Dortmund.
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Why It Matters
Die Transferperiode im europäischen Fußball führt zu zahlreichen Kaderveränderungen bei Spitzenvereinen.
Der frühere Nationalspieler Thilo Kehrer wechselt zu Ajax Amsterdam. Der niederländische Rekordmeister verpflichtete den 29-Jährigen auf Leihbasis von der AS Monaco für ein Jahr. Eine Kaufoption soll es laut Medienberichten nicht geben. „Thilo ist ein äußerst professioneller und versierter Spieler, der einen reichen Erfahrungsschatz mitbringt. Er verfügt über eine starke Mentalität und ist es gewohnt, unter Druck auf höchstem Niveau zu spielen“, sagte Ajax-Sportdirektor Jordi Cruyff.
In Amsterdam trifft der ehemalige Schalker Kehrer auf den früheren Dortmunder Julian Brandt sowie auf Nationaltorwart Marc-André ter Stegen. Mittelfeldspieler Brandt war im Sommer ablösefrei zu Ajax gewechselt. Nach anfänglichen Kurzeinsätzen hat sich Brandt in seiner neuen Mannschaft mittlerweile einen Stammplatz erkämpft. Der vom FC Barcelona ausgeliehene ter Stegen stand in allen Ligaspielen der Saison im Ajax-Tor.
Eintracht Frankfurt hat die angestrebte Rückkehr von Torjäger Arnaud Kalimuendo nicht realisieren können. Der 24 Jahre alte Franzose werde bei Nottingham Forest bleiben, berichteten die „Bild“, Sky und der „Kicker“. Hugo Larsson verlässt derweil die Eintracht und wechselt zum englischen Erstligisten FC Fulham.
Der Serbe bestritt 87 Pflichtspiele für die Kieler, darunter 23 Bundesliga-Spiele. Er war maßgeblich am Aufstieg der KSV Holstein 2024 in die Bundesliga beteiligt. 2025 stieg er mit den Norddeutschen wieder ab. In der aktuellen Spielzeit spielte er unter Trainer Tim Walter kaum noch eine Rolle. In der bisherigen Saison kam Ivezić in drei Spielen in der zweiten Liga und einer Partie im DFB-Pokal nur auf einen Einsatz von sechs Minuten.
Der Defensivspieler durchlief ab der U8 alle Jugendmannschaften des 1. FC Köln. Für die Profimannschaft der Domstädter kam Bakatukanda zu Kurzeinsätzen in der zweiten Liga. Sein Debüt für die erste Mannschaft gab er im September 2024 im Auswärtsspiel beim FC Schalke 04.
VfB Stuttgart hat im Endspurt des Transfersommers noch Mittelfeld-Talent Chema Andrés nach England abgegeben. Der 21-jährige Spanier wechselt zu Brighton & Hove Albion in die Premier League, wie beide Vereine in der Nacht zu Mittwoch bestätigten. Er soll dem Fußball-Bundesligisten eine Ablösesumme von mehr als 20 Millionen einbringen, der VfB zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung besitzen. Das berichteten Sky und der „Kicker“.
Der frühere Bundesliga-Profi Renato Sanches hat seinen Vertrag bei Paris Saint-Germain einem Medienbericht zufolge aufgelöst und wäre demnach nun vereinslos. Der 29-Jährige strebe den nächsten Schritt in seiner Karriere an, berichtete die portugiesische Zeitung „Record“.
Sanches war 2016 von seinem Heimatklub Benfica Lissabon zum FC Bayern München gewechselt, der große Durchbruch gelang ihm beim deutschen Rekordmeister aber nicht. Die Münchner verliehen ihn erst an Swansea City, 2019 wechselte er dann zum OSC Lille nach Frankreich.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll die Eintracht rund 30 Millionen Euro für Bahoya einnehmen können. Im Januar 2024 hatten ihn die Hessen für gut acht Millionen Euro vom französischen Erstligisten SCO Angers verpflichtet. Für die Frankfurter kam Bahoya seither auf 78 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore erzielte.
Rund zehn Millionen Euro zahlte Werder Bremen vor einem Jahr für den Belgier Samuel Mbangula an Juventus Turin. Nach nur einer enttäuschenden Bundesliga-Saison hat der teuerste Neueinkauf der vergangenen sieben Jahre den Klub aber schon wieder verlassen. Mbangula wechselte auf Leihbasis zurück nach Italien zum FC Bologna.
Zwei Möglichkeiten bleiben Werder dadurch, ein dickes Minusgeschäft noch zu verhindern: Entweder der 22-jährige Flügelstürmer überzeugt in der Serie A und kehrt danach gestärkt nach Bremen zurück. Oder Bologna nutzt im nächsten Jahr eine Kaufoption und verpflichtet Mbangula fest für eine Ablösesumme, die nach Medienangaben bei 12,5 Millionen Euro liegt. Dann hätte Werder sogar noch einen kleinen Gewinn gemacht.
Der teuerste Transfer dieses Sommers ist perfekt: Manchester City und der FC Chelsea haben sich über einen Wechsel von Enzo Fernández geeinigt. Der WM-Finalist aus Argentinien unterschrieb einen Vertrag bis 2031, teilte Manchester City mit. Wie unter anderem „The Athletic“, Sky und der Transferjournalist Fabrizio Romano berichteten, soll für den Weltmeister von 2022 eine Ablösesumme in Höhe von 140 bis 145 Millionen Euro fließen. „Wenn du dir den Kader anschaust, City hat überall Qualität“, sagte Fernández. „Ich könnte nicht glücklicher sein, hier zu sein.“
Zudem schnappte sich City noch Iliman Ndiaye vom FC Everton. Der 26 Jahre alte Flügelspieler unterschrieb bis 2031. Laut „The Athletic“ soll Englands Meisterschaftszweiter rund 75 Millionen Euro für ihn überweisen. Der 25-jährige Fernández war 2023 für 121 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Chelsea gewechselt. Mit den Londonern gewann Fernández 2025 die Conference League sowie die Klub-WM unter Trainer Enzo Maresca.
Borussia Dortmund hat einen schnellen Ersatz für den schwer verletzten Giannis Konstantelias gefunden. Der BVB hat Ethan Nwaneri vom FC Arsenal per Leihe verpflichtet. Der Offensivspieler kommt für ein Jahr, Berichten zufolge übernimmt der BVB das komplette Gehalt des Engländers.
„Durch den längeren Ausfall von Giannis Konstantelias war es uns wichtig, unseren Kader kurzfristig noch einmal verstärken zu können. Für uns war Ethans Verpflichtung die sportlich nun bestmögliche Lösung“, sagte Dortmunds Sportvorstand Lars Ricken. Er bezeichnete Nwaneri als „technisch enorm versierten Mittelfeldspieler“.
Nwaneri durchlief die Jugendakademie des FC Arsenal und gab sein Debüt bei den Profis bereits im Alter von 15 Jahren. Durch seinen ersten Auftritt im Alter mit 15 Jahren und 181 Tagen schrieb er als jüngster Spieler der Premier League Geschichte.
Open Questions
- Wie entwickeln sich die Spieler in ihren neuen Vereinen?



