
AI-generated summary
Der Konflikt in Gaza und die Flüchtlingskrise in Ägypten bilden den Hintergrund für Mona Al-Ghalayinis Entscheidung, ein Restaurant in Kairo zu eröffnen.
Kann eine Küche trotzig sein? Ja, kann sie. Jedenfalls, wenn sie so viel erlebt hat wie die palästinensische. Was das bedeutet, wird klarer, wenn Sie Mona Al-Ghalayini kennenlernen. Sie lebt in Kairo, genau wie meine Kollegin Dunja Ramadan. 2023 floh Al-Ghalayini vor dem Krieg in Gaza nach Ägypten. In Gaza war sie die bekannteste Geschäftsfrau des Küstenstreifens, führte ein Unternehmen, investierte in Hotels, Restaurants, Import-Export-Firmen. »Ich gehe früh ins Bett, stehe früh auf, bin unverheiratet – Herrin über meine Zeit«, sagt sie Dunja, als diese sie in ihrem neuen Restaurant in Kairo besucht. Denn lange hat es Al-Ghalayini nicht ausgehalten, untätig in Kairo herumzusitzen. Stattdessen will sie den Ägyptern die Küche ihrer Heimat näherbringen – und den Exil-Palästinern ein Stück Zuhause. »Es ist unsere Identität. Wenn wir aufhören zu kochen, hören wir auf, auf eine bessere Zukunft zu hoffen«, sagt Al-Ghalayini. Die Küche in Gaza speiste sich schon bevor Al-Ghalayini floh nicht mehr von den Feldern, die im Krieg größtenteils zerstört wurden, sondern durch das, was Checkpoints, Importlisten und Luftangriffe übrig ließen. »Unsere Küche ist trotzig und oft scharf, damit man spürt, dass man noch lebt«, hat Al-Ghalayini Dunja erzählt. Ihr Restaurant in Kairo ist eine Liebeserklärung an etwas, das einen nie verlässt, auch – und erst recht nicht – wenn man nicht dort ist. Sein Zuhause. Ich empfehle Ihnen Dunjas Reportage sehr . Und ich wette: Danach werden Sie »palästinensische Restaurants« in Ihrer Umgebung googeln.
AI outlook — possibilities, not facts
Erhöhter Interesse an palästinensischer Kultur in Ägypten
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