
US-Medien enthüllen Details über ein geheimes Manöver in Ankara: Donald Trump nutzte im Juli einen Catering-Container, um unbemerkt das Flugzeug zu wechseln.
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US-Medien enthüllten, dass das Weiße Haus im Juli nach einem Nato-Gipfel den Abflug von Präsident Trump durch ein Ablenkungsmanöver verschleierte.
Während Trump sich nach dem Nato-Gipfel in der Türkei mit einem Ablenkungsflug davonmachte, mussten Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent offenbar in der alten »Air Force One« bleiben. Das berichten übereinstimmend mehrere US-amerikanische Medien – unter anderem die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten.
Die »Washington Post« hatte am Montag (Ortszeit) enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der 80-Jährige stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Jet platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Trump bestätigte den Tausch.
Laut AP flogen die beiden ranghöchsten Mitglieder des Kabinetts von Präsident Donald Trump nach dem Treffen in Ankara in dem Flugzeug, das praktisch als Ablenkungsflug diente. Wie auch die »New York Times« berichtet, sollen Rubio und Bessent gewusst haben, dass sich der Präsident in einem anderen, geheimen Flugzeug befand. Mehrere andere Mitarbeiter des Weißen Hauses waren laut Medienberichten ebenfalls an Bord des Ablenkungsfluges, darunter Stephen Miller, Will Scharf, Steven Cheung, Mike Needham, Ross Worthington und Monica Crowley. Es sei unklar, ob sie alle von der Bedrohung wussten.
Wie der Sender CBS berichtet, kamen Verteidigungsminister Pete Hegseth und einzelne Mitarbeitende des Weißen Hauses mit Trump im Catering-Container unter. Auch dabei: Trumps Assistentin Natalie Harp, die für seine Social-Media-Kanäle zuständig sein soll.
Beim Gipfel flog Trump noch mit der alten Maschine, dabei gibt es längst Zuwachs in seinem Fuhrpark: Die neue »Air Force One« war ein Geschenk Katars an Donald Trump. Warum bei dem Flieger Luxus vor Sicherheit geht, lesen Sie hier.
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