Trump drängt auf Stellenabbau bei US-Geheimdiensten
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US-Präsident Donald Trump fordert einen umfangreichen Stellenabbau bei den amerikanischen Geheimdiensten, da er das Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste (ODNI) als überdimensioniert betrachtet.
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Why It Matters
Trump's administration has been known for restructuring efforts across various government agencies.
US-Präsident Donald Trump drängt nach einem Medienbericht auf einen umfangreichen Stellenabbau bei den amerikanischen Geheimdiensten. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, wies Trump den designierten kommissarischen Geheimdienstkoordinator Bill Pulte an, mit der Entlassung einer großen Zahl von Mitarbeitern zu beginnen. Dem Bericht zufolge hält Trump das Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste (ODNI), das die Arbeit von 18 Geheimdiensten und Nachrichtendiensteinheiten koordiniert, für überdimensioniert. Das Amt sei „unnötig und/oder zu groß“, zitierte die Zeitung den Präsidenten. Er wünsche sich eine kleinere Behörde und glaube, dass dort zahlreiche Mitarbeiter beschäftigt seien, die dort „nichts zu suchen haben“. Pulte soll das Amt Ende Juni von der bisherigen Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard übernehmen. Seine Ernennung ist allerdings zunächst auf maximal 210 Tage befristet. Trump hatte bereits angedeutet, den 38-Jährigen nicht dauerhaft für den Posten nominieren zu wollen. Die Personalie sorgt in Washington für Kritik. Pulte verfügt über keine Erfahrung im Geheimdienst- oder Sicherheitsbereich. Selbst Außenminister Marco Rubio erklärte bei einer Anhörung im Kongress, ihm sei der Name trotz seiner langjährigen Tätigkeit im Geheimdienstausschuss des Senats bislang nicht begegnet. Demokraten, aber auch einzelne Republikaner, kritisieren die Entscheidung daher scharf.
What to Watch
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Weitere Kritik und Debatten im US-Kongress
Likely · Within days
Open Questions
- Wie viele Mitarbeiter sollen entlassen werden?
- Welche langfristigen Auswirkungen hat dies auf die Geheimdienste?


