
US-Präsident Donald Trump kritisiert gemeinsame Manöver als »feindseliges Signal« an Nordkorea und begründet den Schritt unter anderem mit Kosten und einer Zurweisung aus Seoul.
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Südkorea und die USA trainieren jährlich gemeinsam, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu festigen. Trump suchte während seiner ersten Amtszeit mehrfach den Kontakt zu Nordkoreas Machthaber Kim.
Er sei nicht glücklich darüber, dass die USA vor langer Zeit solchen gemeinsamen Übungen zugestimmt hätten, schrieb Trump auf Truth Social. Diese sendeten ein »völlig unangemessenes und feindseliges Signal« an ein Land, das – solange er Präsident gewesen sei – keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe. »Deshalb, und weil es zu spät für eine Absage ist, habe ich Kriegsminister Pete Hegseth angewiesen, die gemeinsamen Militärübungen deutlich zu reduzieren!« US-Verteidigungsminister Hegseth lässt sich »Kriegsminister« nennen.
Südkorea und die USA trainieren jährlich zusammen, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu festigen. An diesem Montag beginnt die Übung »Ulchi Freedom Shield«. Sie dauert bis zum 27. August und dient offiziell der Vorbereitung auf eine möglicherweise notwendige Verteidigung gegen Nordkorea.
Südkorea soll Trumps Bitte zu Iran nicht nachgekommen sein
Erst am Samstag hatte Trump ein Bild von sich Seite an Seite mit Kim verbreitet und das gute Verhältnis zu ihm betont. In seinem neuesten Post schrieb der US-Präsident auch, dass die Militärübungen mit Südkorea kostspielig seien und ein Großteil der Kosten von den USA getragen werde. Trump erwähnte zudem, dass Südkoreas Präsident Lee Jae-myung kürzlich seine Bitte abgelehnt habe, sich den Bemühungen um eine Denuklearisierung Irans anzuschließen.
Der US-Präsident suchte immer wieder Kontakt zu Kim und traf ihn während seiner ersten Amtszeit mehrfach zu Gesprächen. Beim Gipfeltreffen in Hanoi 2019 reiste Kim nach einem diplomatischen Eklat vorzeitig ab. Als Trump in seiner zweiten Amtszeit im Herbst 2025 auf Asienreise war, äußerte er Interesse an einem weiteren Treffen mit Kim, das seither aber nicht zustande kam.
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Beginn der Übung 'Ulchi Freedom Shield' an diesem Montag
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