Trump spricht sich für ein vereintes Irland aus
Quick Look
- US-Präsident Donald Trump hat sich während seines Besuches in Irland für ein vereintes Irland ausgesprochen und gesagt, er würde dies sehr begrüßen und es könne "ebenso gut jetzt geschehen".
- Er äußerte sich nach einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin in Dublin.
- Die Aussage sorgte in Irland und Großbritannien für Aufregung.
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Why It Matters
Die Grenze auf der irischen Insel wurde 1921 mit dem Inkrafttreten des "Government of Ireland Act" gezogen. Anders als Irland, das sich zur unabhängigen Republik abspaltete, blieb Nordirland Teil des Vereinigten Königreichs. Die Frage, ob die Provinz dazugehören oder sich mit Irland wiedervereinigen sollte, führte zu einem jahrzehntelangen, blutigen Bürgerkrieg und spaltet auch heute noch die Gesellschaft.
USA-NewsblogTrump spricht sich für ein vereintes Irland aus
13. September 2026, 1:48 Uhr|
Der US-Präsident hat sich zur Frage der irischen Einheit geäußert. Er sagte, er würde „ein vereintes Irland sehr begrüßen“, und prognostizierte, dass ein vereintes Irland „irgendwann kommen wird“.
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Wichtige Updates
Trump verteidigt bei 9/11-Gedenkfeier Iran-Krieg
25 Jahre nach 9/11 – USA gedenken der Terroropfer
US-Vize Vance erinnert an erschossenen Aktivisten Kirk
US-Gericht stoppt Trumps Verschärfung der Briefwahl-Regeln
Ärger mit Aufsichtsbehörde: Kimmel zeigt Interview nicht im Fernsehen
Newsdesk
Trump spricht sich für ein vereintes Irland aus
US-Präsident Donald Trump hat sich zur Frage der irischen Einheit geäußert. Er sagte, er würde „ein vereintes Irland sehr begrüßen“, und prognostizierte, dass ein vereintes Irland „irgendwann kommen wird“. Er deutete an, es könne „ebenso gut jetzt geschehen“, und schien den irischen Regierungschef Micheál Martin als denjenigen zu sehen, der dabei helfen könnte, diesen Prozess in Gang zu bringen.
„Ich habe Freunde auf beiden Seiten, es sind großartige Menschen. Es sind Iren, wie könnte das etwas Schlechtes sein?“, sagte Trump nach einem Treffen mit Martin in Dublin. An Martin gewandt, fügte Trump hinzu: „Sie haben hier den richtigen Mann, um die Sache voranzubringen.“ Allerdings würde das Vereinigte Königreich auch noch etwas dazu zu sagen haben. „Aber ich denke, es wäre eine großartige Sache“, sagte Trump. Die Aussage sorgte in Irland und Großbritannien am Mittag für große Aufregung.
Nur wenig später, während einer Ansprache in der Botschafterresidenz, wiederholte Trump seine Einschätzung und sagte, eine Wiedervereinigung wäre eine „ziemlich coole Sache“. Zugleich scherzte er, auf diese Frage gebe es keine gute Antwort. Bei der Presse sei jede Frage darauf ausgelegt, ihn zu erwischen. „Ich habe, glaube ich, eine nette Antwort gegeben“, sagte Trump.
Die Grenze auf der irischen Insel wurde 1921 mit dem Inkrafttreten des „Government of Ireland Act“ gezogen. Anders als Irland, das sich zur unabhängigen Republik abspaltete, blieb Nordirland Teil des Vereinigten Königreichs. Die Frage, ob die Provinz dazugehören oder sich mit Irland wiedervereinigen sollte, führte zu einem jahrzehntelangen, blutigen Bürgerkrieg und spaltet auch heute noch die Gesellschaft.
Der irische Premierminister Micheál Martin mit Donald Trump im Farmleigh House in Dublin. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
OpenAI-Chef Sam Altman: Börsengang nicht mehr in diesem Jahr
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI wird nach Angaben seines Chefs Sam Altman nicht mehr im Jahr 2026 an die Börse gehen. Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei künstlicher Intelligenz wäre dies ein schlechter Zeitpunkt, sagte Altman in einem am Samstag veröffentlichten Interview des Magazins „Fortune“. Er verwies dabei vor allem auf die aktuelle Debatte um die Gefahren hochentwickelter künstlicher Intelligenz. Es gebe noch viel zu tun, um die Anforderungen an die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten könnten.
Zuvor hatte bereits der Chef des OpenAI-Rivalen Anthropic, Dario Amodei, ein bedachteres Vorgehen gefordert. Das Tempo, mit dem die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessert würden, müsse gedrosselt werden. Altman stimmte dem auf X zu und erklärte, dies sei in den vergangenen Wochen ein Hauptthema bei OpenAI gewesen. Bei Anthropic haben Sicherheitsbedenken die Börsenpläne aber noch nicht gebremst. Insidern zufolge will das Unternehmen frühestens Mitte Oktober mit der Vermarktung seines Börsengangs beginnen und diesen noch vor den US-Kongresswahlen im November abschließen.
ChatGPT löste vor mehreren Jahren den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz aus. OpenAI dürfte beim Börsengang nicht nur Dutzende Milliarden Dollar einnehmen, sondern auch eine sehr hohe Bewertung erzielen. Die Aktienplatzierung wird schon länger geplant. Seit Wochen gibt es große Sorgen um Risiken künstlicher Intelligenz, die vor allem von Hacking-Attacken durch KI-Software ausgelöst wurden, die sich in Testläufen selbstständig gemacht hatte. Die Debatte wurde in den vergangenen Tagen noch von einem Forscher der KI-Firma Anthropic angeheizt, der mit einer drastischen Warnung zurücktrat. Die großen Entwickler künstlicher Intelligenz handelten unverantwortlich „und spielen mit unseren Leben“, sagte Jacob Coxon.
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Newsdesk
Politik und Golf: Trump ist in Irland angekommen
Donald Trump ist für einen zweitägigen Besuch nach Irland geflogen. Zwar geht es auch um Politik – aber vor allem will der US-Präsident aufs Grün. Zentraler Anlass der Reise ist das Golf-Turnier Irish Open, das auf Trumps Golfresort im westirischen Doonbeg stattfindet. Nach Angaben des irischen Vize-Regierungschefs Simon Harris freut der US-Präsident sich „sehr“ auf seinen Golfplatz an der Westküste Irlands. „Er ist ein Mann, der Golf offensichtlich liebt, und er ist sehr stolz auf sein Resort in Doonbeg und freut sich darauf, dorthin zu fahren“, sagte Harris dem Sender RTÉ, nachdem er Trump am Morgen auf dem Flugfeld in Dublin zu dessen zweitägigen Besuch auf der grünen Insel empfangen hatte.
Im Anschluss wurde Trump von der irischen Präsidentin Catherine Connolly vor deren Residenz Áras an Uachtaráin begrüßt. Der US-Präsident reiste begleitet von seinem Sohn Donald Trump Jr. und dessen Familie an. Harris sagte, es sei der erste Besuch von Trumps Enkelkindern in Irland.
Geplant sind bis Sonntagabend unter anderem ein Gespräch mit Regierungschef Micheál Martin sowie ein Auftritt vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der US-Botschaft sowie Wirtschaftsvertretern. Am Sonntag will Trump die Schlussrunde des Golf-Turniers verfolgen.
Die irische Präsidentin Catherine Connolly empfängt Donald Trump bei seiner Ankunft zu einem Treffen im Aras an Uachtarain, ihrer offiziellen Residenz im Phoenix Park in Dublin. James Manning/PA Wire/dpa
25 Jahre 9/11: Bilder der Gedenkveranstaltung
An mehreren Orten in den USA kommen die Menschen zusammen, um an die Terroranschläge aus dem Jahr 2001 zu gedenken.
Trump verteidigt bei 9/11-Gedenkfeier Iran-Krieg
US-Präsident Donald Trump hat eine Gedenkfeier zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 dazu genutzt, um den Iran-Krieg zu verteidigen. „Wir werden niemals, niemals vergessen. Deshalb kämpfen wir heute. Wir haben keine Wahl. Es kann nur den Sieg geben“, sagte der Republikaner in seiner Rede auf der Gedenkveranstaltung am Pentagon.
Trump ergänzte: „Wir würdigen die Soldaten, die gerade jetzt dafür sorgen, dass der weltweit führende Unterstützer des Terrors, die Islamische Republik Iran, niemals eine Atomwaffe besitzen wird.“ Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor in seiner Rede auf der Gedenkfeier gesagt, man habe in den vergangenen sechs Monaten den weltweit bedeutendsten staatlichen Sponsor des Terrorismus in Schutt und Asche gelegt. Tatsächlich aber geht der Konflikt mit Iran weiter – mal mehr, mal weniger intensiv.
US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede. Getty Images via AFP
Anna Schimpp
Trump und Musk pumpen Millionen in Wahl-Kampagnen der Republikaner
Bis zu den US-Kongresswahlen sind es noch knapp acht Wochen. US-Präsident Donald Trump und der Milliardär Elon Musk investieren nun massiv in den Wahlkampf der Republikaner: Die beiden Großspender leiten zweistellige Millionenbeträge an politische Aktionskomitees weiter, um die Mehrheit im Kongress bei der Abstimmung am 3. November zu sichern. Trump plant nach eigenen Angaben Ausgaben in Höhe von 400 bis 500 Millionen Dollar. Nach einem Bericht der New York Times gab das mit ihm verbundene Komitee „No Going Back“ allein am Dienstag und Mittwoch 49 Millionen Dollar für Werbebuchungen aus.
Im Fokus stehen sechs besonders umkämpfte Bundesstaaten, darunter Texas. Dort droht der republikanische Justizminister Ken Paxton im Rennen um einen Sitz im US-Senat gegen den Demokraten James Talarico zu unterliegen. Trumps wichtigstes Spendenkomitee „MAGA Inc.“ und Musks „America PAC“ investierten in den vergangenen Tagen zehn Millionen beziehungsweise 2,4 Millionen Dollar in den dortigen Wahlkampf. Rund 6,9 Millionen Dollar davon fließen in Negativkampagnen gegen Talarico, der in Umfragen im Durchschnitt mit 2,1 Prozentpunkten führt.
Die Republikaner müssten nun viel Geld in die Hand nehmen, um zusätzliche Bundesstaaten zu verteidigen, sagte der republikanische Stratege Brad Dayspring. Die finanziellen Mittel von Trump und Musk würden es der Partei ermöglichen, gefährdete Mandate abzusichern, ohne Gelder aus anderen Regionen abzuziehen.
Das „No Going Back“-Wahlkampfkomitee hat weitere Werbezeiten im Wert von mehr als 24,9 Millionen Dollar in den sechs umkämpften Bundesstaaten gebucht. Die erst am 1. September bei der US-Wahlbehörde FEC registrierte Gruppe soll Insidern zufolge aus Trumps Wahlkampfkasse finanziert werden.
Die späte Anmeldung verzögert nach den Regeln der Behörde die Offenlegung der Spender bis in den Oktober hinein. Der republikanische Stratege Ron Bonjean erklärte, die neue Gruppe helfe dabei, Trump und seine MAGA-Bewegung von den Wahlkampfausgaben zu entkoppeln, da die Wähler dem Präsidenten zunehmend kritisch gegenüberstünden. Das sei eine brillante Strategie, da der Name unverfänglich sei und unabhängige Wähler nicht sofort abschrecke. „No Going Back“ und „MAGA Inc.“ teilen sich denselben Schatzmeister sowie dieselbe Adresse. Sie äußerten sich zunächst nicht zu den Vorgängen.
25 Jahre nach 9/11 – USA gedenken der Terroropfer
Mit Schweigeminuten, Glockenschlägen und Lichtinstallationen gedenken die USA 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 der Opfer. Im Zentrum der Gedenkveranstaltungen stehen erneut die Orte, die damals angegriffen wurden: das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington – sowie ein Feld im US-Bundesstaat Pennsylvania, auf das ein Flugzeug abgestürzt war.
In New York sollen Angehörige am Morgen am Ort der zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers die Namen der Getöteten verlesen. Sechs Schweigeminuten markieren unter anderem die Einschläge der beiden Flugzeuge und den Einsturz der Türme. Erstmals ist anschließend eine siebte Schweigeminute für Menschen vorgesehen, die später an Krankheiten oder Verletzungen infolge der Anschläge starben.
Anstelle des US-Präsidenten wird offenbar sein Vize J. D. Vance nach New York reisen, wie mehrere Medien unter Berufung auf Regierungsangaben berichteten. US-Präsident Donald Trump wird zu einer Gedenkveranstaltung am Pentagon erwartet. Eigentlich soll Trumps Plan für den 25. Jahrestag laut einem Bericht der New York Times anders ausgesehen haben. Der Präsident habe vorgehabt, zur Gedenkveranstaltung am Ground Zero in Manhattan zu gehen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf vier namentlich nicht genannte Personen. Er habe den Wunsch gehabt, eine Rede zu halten. Bei der Gedenkzeremonie am Ground Zero – dem heutigen Gedenkort am früheren Standort der Zwillingstürme – werden allerdings seit Jahren keine Reden von Politikern gehalten. Stattdessen rücken die Organisatoren bewusst die Opfer in den Fokus, deren Namen von Angehörigen über mehrere Stunden vorgelesen werden.
Trump wies den Bericht der Zeitung in einem längeren Post auf Truth Social als falsch zurück. Er sprach von einer erfundenen Geschichte. Neben der Zeitung berichtete auch der TV-Sender CNN unter Berufung auf namentlich nicht genannte Personen, dass Trump unter anderem deshalb auf die Zeremonie, die am World Trade Center stattfinden wird, verzichten werde, weil er an dem Tag eine Ansprache halten wolle.
Bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 starben fast 3000 Menschen, als Terroristen des islamistischen Netzwerks al-Qaida vier Passagierflugzeuge entführten und zwei davon in die Türme des World Trade Centers steuerten. Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon – Hauptsitz des Verteidigungsministeriums – bei Washington.
Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Passagiere Widerstand gegen die Entführer geleistet hatte. Welches Ziel die Entführer mit dieser Maschine hatten, ist bis heute unklar. An der Absturzstelle haben Künstler zum Jahrestag den Insassen Kreideporträts gewidmet.
Luzia Geier
US-Vize Vance erinnert an erschossenen Aktivisten Kirk
Ein Jahr nach dem tödlichen Angriff auf den rechten US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk hat US-Vizepräsident J.D. Vance ihn beim Parteitag der Republikaner gewürdigt. „Es wird in die Geschichte eingehen, dass euer Vater ein großartiger Mann war“, sagte Vance in Dallas im Bundesstaat Texas in Bemerkungen, die an die Kinder Kirks adressiert waren. Die Menge brach daraufhin in „Charlie, Charlie“-Rufe aus.
Der rechte US-amerikanische Aktivist Charlie Kirk war am 10. September 2025 erschossen worden, als er auf einem Uni-Campus im Bundesstaat Utah im Freien gesprochen hatte. Kirk machte sich in konservativen Kreisen als Verfechter der Meinungsfreiheit einen Namen. Mit seiner Organisation Turning Point USA besuchte er Hochschulen und forderte Studierende – vor allem solche mit anderer politischer Haltung – zur Debatte heraus. Kritiker warfen ihm rassistische, homophobe, transfeindliche und sexistische Ansichten vor.
Als prominenter Vertreter der Bewegung „Make America Great Again“ (MAGA) trug Kirk dazu bei, US-Präsident Donald Trump unter jungen Wählern populärer zu machen. Er galt als enger Vertrauter nicht nur von Vance, sondern auch von Trumps ältestem Sohn, Donald Trump Junior. Der Präsidentensohn würdigte Kirk beim Parteitag der Republikaner als Kämpfer für „Glauben, Familie, Freiheit und Patriotismus“.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die irische Regierung wird konkrete Schritte zur Förderung der irischen Einheit ankündigen.
Possible · Within weeks
Das Vereinigte Königreich wird offiziell auf Trumps Aussage zum vereinten Irland reagieren.
Likely · Within days
OpenAI wird seinen Börsengang auf ein späteres Datum verschieben, vermutlich nach den US-Kongresswahlen im November 2026.
Likely · Within months
Open Questions
- Wie wird das Vereinigte Königreich auf Trumps Aussage zum vereinten Irland reagieren?
- Welche konkreten Schritte plant die irische Regierung zur Förderung der Einheit?
- Wie wird die Verschiebung des OpenAI-Börsengangs die KI-Branche beeinflussen?
- Welchen Einfluss werden die hohen Wahlkampfspenden von Trump und Musk auf die US-Kongresswahlen haben?





