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Trump will Zahl der US-Raketenstarts drastisch erhöhen und weitere US-Politik
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Süddeutsche ZeitungyesterdayPolitics7 min readGermany

Trump will Zahl der US-Raketenstarts drastisch erhöhen und weitere US-Politik

US-Präsident Donald Trump plant massive Ausweitung der Raumfahrtstarts bis 2030 sowie aktuelle Entwicklungen zu Zöllen, Staatsschulden und Außenpolitik.

Quick Look

  • US-Präsident Donald Trump plant bis 2030 jährlich mindestens 1000 Raketenstarts.
  • Zudem gibt es Entwicklungen zu US-Zöllen, Staatsschulden von über 40 Billionen Dollar, Nordkorea und Handelsgesprächen mit Kanada.

AI-generated summary

Why It Matters

US-Präsident Trump treibt neue wirtschaftliche und außenpolitische Initiativen voran.

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Der US-Präsident will die Raumfahrt massiv ausbauen. Bis 2030 sollen jährlich mindestens 1000 Raketenstarts und Rückflüge stattfinden – ungefähr fünfmal so viele wie 2025.

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag (Ortszeit) eine Anordnung zur drastischen Erhöhung von Raketenstarts für die US-Raumfahrt unterzeichnet. Das Weiße Haus will bis 2030 jährlich mindestens 1000 Starts und Rückflüge ermöglichen. Mit den Rückflügen ist die Wiederverwendbarkeit der Raketen gemeint, die auch als Schlüssel für eine so hohe Anzahl von Flügen gilt.

Die Zahl der Starts lag im vergangenen Jahr bei 178 und war damit zehnmal höher als noch 2013. Trumps neue Anordnung ruft die Behörden dazu auf, die gemeinsame Entwicklung von Infrastruktur für den Weltraumtransport mit privaten Partnern zu fördern. Genehmigungsverfahren und Umweltprüfungen sollen zudem beschleunigt sowie ausreichende Funkfrequenzen für die Raketenstarts sichergestellt werden.

Nach dem wegweisenden Urteil des Supreme Court in den USA haben deutsche Firmen Hunderte Millionen Euro wegen zu viel gezahlter Zölle zurückbekommen. Insgesamt seien börsennotierten deutschen Unternehmen rund 790 Millionen Euro erstattet worden, berichtete die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Finanzberichte und zusätzliche Unternehmensangaben.

Allein der Logistikriese DHL erhielt 416 Millionen Euro. Der Dax-Konzern will das Geld an seine Kunden weiterreichen, wie er jüngst mitteilte. Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers bekam gut 200 Millionen Euro zurück, wie Finanzvorstand Jochen Schmitz Ende Juli gesagt hatte. Insgesamt erstattete die US-Regierung zwischen Oktober 2025 und Ende Juni 2026 rund 81,3 Milliarden US-Dollar (aktuell 65,53 Milliarden Euro).

Die gesamte öffentliche Verschuldung der USA hat erstmals 40 Billionen Dollar überschritten. Damit ist sie in weniger als fünf Jahren um ein Drittel gestiegen. Zugleich ignorieren US-Gesetzgeber weiterhin Forderungen, gegen die historisch hohen Haushaltsdefizite vorzugehen.

Zwei Dan Sullivans, beide republikanische Kandidaten für den US-Senat und viel Wirbel um eine brisante Namensgleichheit: Bei einer parteiübergreifenden Vorwahl im Bundesstaat Alaska für einen Sitz im US-Kongress haben zwei Bewerber aus der Partei von Präsident Donald Trump mit nahezu identischen Namen erfolgreich abgeschnitten.

Die USA und Kanada haben sich entgegen früheren Äußerungen von US-Präsident Donald Trump doch noch nicht auf ein Handelsabkommen geeinigt. Trump sagte, die USA würden wahrscheinlich ein Abkommen mit Kanada schließen.

US-Präsident Donald Trump will sich nach eigenen Worten in diesem Jahr mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un treffen. Trump antwortete in Washington auf die entsprechende Frage eines Journalisten: "Ja, das werde ich."

US-Präsident Donald Trump lässt auf dem Gelände des Weißen Hauses einen Helikopterplatz errichten und verändert damit erneut das Aussehen des Amtssitzes. Der 80-Jährige führte Journalisten auf der Südseite über die Baustelle.

Kurz vor dem Inkrafttreten neuer Zölle auf eine Reihe von kanadischen Produkten hat US-Präsident Donald Trump seine Pläne auf Eis gelegt. Die Erhebung der Importgebühren solle um drei Tage ausgesetzt werden.

Südkorea und die USA werden ihre derzeit laufenden Militärübungen um die Hälfte kürzen. Wie Südkoreas Generalstab mitteilte, wird das Manöver auf Wunsch der USA bereits am Freitag enden.

Die USA verschärfen ihr Vorgehen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Sie verhängten am Dienstag Sanktionen gegen deren Präsidentin Tomoko Akane und einen leitenden Anwalt.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Treffen zwischen Trump und Kim Jong-un in diesem Jahr

    Possible · Within months

Open Questions

  • Wann wird die Einigung mit Kanada finalisiert?
  • Wie reagiert der Kongress auf die 40-Billionen-Dollargrenze?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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