
Der US-Präsident will Rinderhackfleisch in den USA durch zollfreie Importe günstiger machen. Die geplante Umsetzung stößt jedoch auf massiven Widerstand bei Politikern und Verbänden.
AI-generated summary
US-Präsident Donald Trump plant den Import von bis zu 300.000 Tonnen Rinderhackfleisch ohne zusätzliche Zölle, um die hohen Verbraucherpreise zu senken.
Hohe Verbraucherpreise in den USA Trumps Initiative für günstiges Rinderhack erntet heftige Kritik
Der US-Präsident will Rinderhackfleisch in den USA günstiger machen. Die geplante Umsetzung stößt jedoch auf massiven Widerstand. Donald Trump deutet die Kritik als Bestätigung für seine Pläne.
Für seine geplanten Auslandsimporte von günstigerem Rindfleisch ist US-Präsident Donald Trump von Parteikollegen und Verbänden stark kritisiert worden. »Wir alle wünschen uns niedrigere Lebensmittelpreise, aber wie ich schon seit Monaten sage, dürfen wir das nicht auf Kosten der amerikanischen Erzeuger erreichen«, schrieb etwa die republikanische Senatorin Deb Fischer auf X.
Die »Überschwemmung des Marktes mit ausländischem Rindfleisch« werde der US-Viehwirtschaft schaden, sagte die Vertreterin von Nebraska, einem der für die Viehzucht in den Vereinigten Staaten wichtigsten Bundesstaaten.
Auch der republikanische Senator Tim Sheehy kritisierte Trumps Vorstoß. Dieser würde Viehzüchtern schaden, schrieb er auf X. Vielzüchter und Bauern wählen traditionell eher republikanisch, viele von ihnen sind Anhänger der Trump-zugewandten »Make America Great Again«-Bewegung (MAGA).
Trump hatte zuvor bekannt gegeben, ein nicht näher spezifiziertes Abkommen abgeschlossen zu haben und damit den Preis für Rinderhackfleisch zu senken. In den kommenden 90 Tagen sollen bis zu 300.000 Tonnen Rinderhack ohne zusätzliche Zölle in die USA importiert werden. »Wir haben zugesichert, dass dieses Rindfleisch 25 Prozent unter dem aktuellen Marktpreis verkauft wird«, hieß es weiter in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social.
»Dieser Schritt schwächt unsere Märkte«
Trumps Vorstoß dürfte als Versuch gewertet werden, um wenige Monate vor den US-Zwischenwahlen bei Wählerinnen und Wählern zu punkten. Am 3. November werden Repräsentantenhaus und Senat neu geordnet. Trumps Partei hat derzeit eine hauchdünne Mehrheit in den beiden Parlamentskammern.
Die US-Bevölkerung hadert seit Langem mit höheren Preisen infolge der Energiekrise, die durch Trumps Krieg gegen Iran und die verzwickte Situation in der Straße von Hormus ausgelöst wurde. Trump hatte bereits zuvor versucht, das traditionell von Demokraten beanspruchte Thema von Erschwinglichkeit an sich zu reißen – sichtbare Erfolge blieben jedoch aus.
Kritik an der Wirksamkeit von Trumps Vorhaben gab es auch aus der betroffenen Branche: »Man stellt Amerika nicht an erste Stelle, indem man die US-amerikanischen Rinderzüchter an die letzte Stelle setzt«, sagte der Präsident des US-Viehzüchterverbands, Justin Tupper. »Dieser Schritt schwächt unsere Märkte und gefährdet die Lebensmittelsicherheit.«
Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende des Nationalen Rinderzuchtverbands, Colin Woodall. Die Überschwemmung des Marktes mit staatlich subventioniertem Rindfleisch unterhalb des Marktpreises sei nicht der richtige Weg, um den amerikanischen Rinderbestand wiederaufzubauen. Die »langfristige Stabilität« werde durch spontane Versprechungen geopfert.
Auf die Kritik angesprochen sagte Trump am Freitagnachmittag (US-Ortszeit) lediglich, dass die Farmer »zugegeben« hätten, dass sie Hilfe brauchten, um die Preise nach unten zu treiben. »Das ist also, was wir tun. Das hören wir.«
AI outlook — possibilities, not facts
Import von bis zu 300.000 Tonnen Rinderhackfleisch in den kommenden 90 Tagen
Very likely · Within months

Der deutsche Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg beliefert von seinem Werk in Vietnam aus US-Tech-Konzerne wie Amazon. Die Produktion in der Provinz Dong Nai dient dazu, die Abhängigkeit von China zu reduzieren und den Export in die USA zu erleichtern.

Ralf Damde, Betriebsratschef bei DB Regio, kritisiert das Konzept der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn. Er bemängelt hohe Kosten, den Austausch funktionstüchtiger Bauteile und die Beschäftigungslage der Mitarbeiter während der monatelangen Vollsperrungen.

Nach einem Urteil des US Supreme Court gegen Trumps Zollpolitik erhalten deutsche Unternehmen wie DHL und Siemens Healthineers Rückerstattungen in Millionenhöhe. Insgesamt wurden weltweit 81,3 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt.

Die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen stiegen auf 5,31 Prozent, den höchsten Stand seit 2007. Finanzminister Scott Bessent plant Interventionen durch Umschuldung, um steigende Kreditkosten und konjunkturelle Belastungen zu begrenzen.

Nach einer enttäuschenden Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands aufgrund von Hitze und Trockenheit erwarten Experten keine Versorgungsengpässe in deutschen Supermärkten. Verbraucher müssen sich jedoch auf steigende Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln einstellen.

Tatjana Kim, Gründerin des russischen Onlinehändlers Wildberries, steht im Zentrum eines Machtkampfes. Der Artikel beleuchtet ihren Aufstieg zur reichsten Frau Russlands und die aktuellen Herausforderungen für ihr E-Commerce-Imperium.