
Die britische Frasers Group hat ihren Anteil am Modekonzern Hugo Boss auf über 50 Prozent aufgestockt und damit die absolute Mehrheit erreicht.
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Die Frasers Group versuchte seit Mitte Juni, ihren Einfluss bei Hugo Boss auszubauen, nachdem ein früheres Übernahmeangebot gescheitert war.
Die britische Frasers Group war mit einem freiwilligen Übernahmeangebot für Hugo Boss zuletzt gescheitert. Nun hält sie doch mehr als die Hälfte der Aktien.
Shirebrook. Die britische Frasers Group hat beim Bekleidungshersteller Hugo Boss nun das alleinige Sagen. Sie hält nun 50,08 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, wie die Briten mitteilten. Wenn ein Aktionär die 50-Prozent-Schwelle überschreitet, hat er die absolute Mehrheit.
Er kann dann auf Hauptversammlungen alle einfachen Beschlüsse wie Gewinnverwendung oder Entlastung des Vorstands mit einfacher Mehrheit allein entscheiden. Frasers' Beteiligung betrug zuletzt 47,89 Prozent, sodass zur Übernahme der Mehrheit nicht mehr viel fehlte.
Damit wurde das am 1. September verkündete Ziel erreicht, nach dem knapp gescheiterten Übernahmeangebot durch den Kauf weiterer Aktien doch noch über 50 Prozent zu kommen.
Die Frasers Group gehört mehrheitlich dem britischen Milliardär Mike Ashley. Die wichtigste und bekannteste Marke des Unternehmens ist die Einzelhandelskette Sports Direct. Außerdem hält das Unternehmen zahlreiche Beteiligungen – etwa am Onlineshop Asos.

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