
Nächtliche Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen treffen Kiew, Charkiw und weitere ukrainische Regionen, während diplomatische Bemühungen und Waffenruhe-Initiativen im Fokus stehen.
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Der russisch-ukrainische Krieg dauert seit Februar 2022 an und ist durch anhaltende Luftangriffe sowie internationale diplomatische Initiativen geprägt.
Russland greift wichtige Brücke in Kiew an
Russland hat bei nächtlichen Angriffen auf die Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj eine wichtige Brücke in Kiew getroffen. „Tragischerweise gibt es Opfer und Treffer in Kiew, unter anderem an der Südbrücke“, schrieb er auf X. Dabei bezog er sich auf eine der wichtigsten Straßenbrücken über den Fluss Dnipro, der die ukrainische Hauptstadt teilt. Bei den Angriffen, die sich auch gegen zahlreiche weitere Regionen richteten, habe Russland 16 ballistische Raketen und mehr als 280 Drohnen eingesetzt.
Feuerpause in Oleschky hat begonnen
Russland und die Ukraine haben die lokal begrenzte Waffenruhe für die russisch besetzte Stadt Oleschky begonnen. Beide Seiten bestätigten den Start der Feuerpause, die humanitäre Maßnahmen für die Stadt nahe der Front ermöglichen soll.
Dabei sollen Lebensmittel und Medikamente an die notleidenden Bewohner der Stadt geliefert werden. Zudem sollen Vorbereitungen zur Herstellung der Bewegungsfreiheit der Bewohner getroffen werden.
Die Stadt ist aktuell vollständig vermint. Die ukrainischen Streitkräfte setzten zeitweise Drohnen ein, um Hilfsgüter in die Stadt zu schaffen. Viele der unbemannten Fluggeräte wurden jedoch von russischen Truppen abgeschossen. Nunmehr sollen nach der Vereinbarung Minen geräumt werden, um einen sicheren Korridor zu schaffen. Unklar ist, ob die rund 2.000 verbliebenen Bewohner ihre Stadt verlassen dürfen.
Tote und Verletzte durch Raketen in Kiew
Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am Abend mindestens ein Mensch getötet worden. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mitteilte. Neben mehreren Gebäuden wurde nach seinen Angaben auch ein Krankenwagen getroffen. Zwei Rettungssanitäter seien dabei verletzt worden. In einem der getroffenen Wohnhäuser könnten Menschen eingeschlossen sein.
Die russischen Militärs hatten nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr für diesen Angriff ballistische Raketen eingesetzt. Diese Waffen können nur schwer abgewehrt werden, zumal die Flugabwehr über einen Mangel entsprechender Munition klagt. Das russische Militär nutzt diese Schwäche der Ukrainer zu häufigen Raketenangriffen gegen Ballungszentren in der Ukraine aus.
E5-Staaten wollen Ukraine vor Winter militärisch stärken
Die fünf militärisch stärksten europäischen Nato-Mitglieder wollen die Ukraine vor dem bevorstehenden Winter mit Luftabwehrsystemen und weiterer Ausrüstung militärisch stärken. „Wir haben im Rahmen unserer Ukraine-Unterstützung Winterpakete geschnürt“, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Polen, Großbritannien und Italien in Paris. „Wir werden darüber hinaus alles dafür tun, dass auch die USA die Ukraine mit ihren Lieferungen unterstützen oder eben vor allem auch mit nachrichtlichen Informationen und Satellitendaten.“
Die sogenannten E5-Länder arbeiteten außerdem mit der Ukraine an der Entwicklung eines Luftverteidigungssystems. „Dieses soll zusätzlich zu den Patriots und anderen Systemen die Ukrainer vor den Angriffen aus der Luft schützen“, sagte Pistorius. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin warf er Terror gegen die Zivilbevölkerung vor. „Er wird auf einen kalten Winter setzen und die Bedingungen für die Menschen in der Ukraine weiter verschlechtern, indem er die ukrainische Energie- und Wasserversorgung zerstören lässt, ganz systematisch.“
Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Charkiw
Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Zudem seien mindestens vier Menschen verletzt worden, berichtete Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram. „Es wurden Mehrfamilienhäuser, Einfamilienhäuser und Autos beschädigt“, fügte er hinzu. Die Rettungsdienste waren am Abend noch im Einsatz.
Rumäniens Geheimdienst: Von Russland gesteuertes Spionagenetz aufgedeckt
In Rumänien ist nach Angaben des Geheimdienstes ein von Russland koordiniertes Spionagenetz aufgedeckt worden. Dieses Netz habe militärische und industrielle Ziele in Rumänien ins Visier genommen, teilt der rumänische Geheimdienst mit. Die Gruppe sei für einen Brand im September auf einer Industrieplattform in Zentralrumänien in der Nähe eines staatlichen Rüstungsunternehmens verantwortlich.
Severstal: Stromausfall in Werk nach ukrainischem Angriff
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff ist in einem Werk des russischen Bergbau- und Stahlkonzerns Severstal teilweise der Strom ausgefallen. Betroffen sei der Bergbau- und Verarbeitungsbetrieb in der Region Belgorod, teilt der Konzern mit. Es sei niemand verletzt worden.
Slowakischer Außenminister erntet Kritik für Moskau-Besuch
Der slowakische Außenminister Juraj Blanar hat mit einer Wirtschaftsdelegation Russland besucht und dafür Kritik von der Opposition in seinem Land geerntet. Der Minister traf in Moskau mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammen und nahm an der Sitzung einer bilateralen Wirtschaftskommission teil.
Selenskyj: Warten fast einen Monat auf Hegseth-Unterschrift
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut Verzögerungen bei der Lieferung von Abwehrraketen beklagt und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kritisiert.
Russland: Keine Einschränkung von Militäreinsätzen durch geplante Gespräche
Die für kommenden Monat geplanten Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA über eine Beilegung des Konfliktes sehen nach russischen Angaben keine Einschränkung der militärischen Handlungen vor.
Waffenruhe für Oleschky könnte laut Russland Präzedenzfall sein
Das russische Präsidialamt bezeichnet die geplante humanitäre Waffenruhe für die südukrainische Stadt Oleschky als möglichen Präzedenzfall.
Russland: Ukrainischer Drohnenangriff auf Moskauer Luftabwehr vereitelt
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein wichtiges Element der Moskauer Luftabwehr und eine Stromanlage vereitelt.
Russland: Tote und Verletzte nach Angriff – Drohnentrümmer treffen Zug
Bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen sind nach Angaben russischer Behörden im Gebiet Woronesch mindestens zwei Menschen getötet und viele weitere verletzt worden.
Ukraine: Sechs Verletzte bei russischen Angriffen
Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nacht zu Montag mindestens sechs Menschen verletzt worden.
Hofreiter fordert deutschen Marine-Einsatz gegen Schattenflotte
Der Vorsitzende des Europa-Ausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, fordert den Einsatz der Bundeswehr gegen Schiffe von Russlands „Schattenflotte“, die durch deutsche Seegebiete fahren.
Selenskyj hofft auf Fortschritte bei Verhandlungen
Nach über viereinhalb Jahren Krieg setzt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Hoffnungen in das im November bevorstehende Treffen der Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA.
Selenskyj: US-Warnungen vor russischen Raketenangriffen wiederhergestellt
Nach jüngsten Problemen werden die US-Warnungen vor bevorstehenden russischen Angriffen mit ballistischen Raketen Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge wieder in vollem Umfang übermittelt.
AI outlook — possibilities, not facts
Geplante Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA im November
Likely · Within weeks

A Russian drone attack on a train station in Dnipro left 13 people dead and at least ten injured. The drone hit a waiting train. President Zelensky condemned the attack and called for sanctions against Russia to be tightened.
A Russian drone attack on a train station in Dnipro killed 13 people and injured at least five. A jet-powered drone hit a platform carrying a civilian train to Zaporizhzhia.

A Russian drone attack on a train station in the Ukrainian city of Dnipro left 13 people dead and five injured. A drone hit a platform with a civilian train.

A stable ceasefire has been in effect in the Russian-occupied Ukrainian front-line town of Oleschky since Tuesday. An evacuation via a humanitarian corridor is to begin on Saturday, while aid deliveries are being prepared at the same time.
German and Dutch military leaders have explored possible hotspots on NATO's eastern flank in an unprecedented trip. In view of possible conflict scenarios with Russia, Germany and the Netherlands are pushing ahead with expanding defense capabilities in the Baltics.

According to a Civey survey commissioned by MHP and Quadriga University, only 3.1 percent of German medium-sized companies are fully prepared for a defense event. Although 86 percent are ready, IT resilience and emergency planning show enormous deficits.